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“Steel Curtain” & “Big Ben” entscheiden Super Bowl XLIII

Gestern Nacht kam es in Tampa, Florida zum wohl größten Sportereigniss der Jahres. Millionen Zuschauer aus alles Welt sahen eine Spektakel sowohl in sportlicher als auch unterhaltungstechnischer Hinsicht ein Spiel, dass sogar den letztjährigen Super Bowl, den man schon zum spannendsten überhaupt bezeichnete, in Vergessenheit geraten lassen könnte.

Die Pitsburgh Steelers mit ihrer unfassbar starken Defense trafen auf den wieder erstarkten Kurt Warner mit seinem WideReceiver-Duo Fitzgerald und Boldin der Arizona Cardinals, was wohl auch gleichzeitig die größte Überraschung der Saison schlechthin, denn wer hätte gedacht dass es die Cardinals bis nach Tampa schaffen würden…

Cardinals Underdog oder doch nicht?

Zu Anfang der Playoffs war für viele klar dass es nur eine Frage der Zeit ist, wann die Cardinals ausscheiden doch die unfassbaren Leistungssteigerung der Defense und vorallem durch eines unaufhaltsamen Larry Fitzgerald, hatte sich wohl dann doch nicht jeder getraut die Cardinals gegen die Nr.1 Defense der Liga mit Troy Polamalu und dem Defense MVP James Harisson abzuschreiben. Dennoch war man sich einig, dass der Schlüssel zum Sieg dieser sei, ob Fitz und Warner in der Lage sind die Steel Curtain zu überwinden und man sprach nur sehr wenig von Big Ben und seiner Offense und wie diese sich gegen die Arizona Defense schlagen wird.

Und es kam dann doch ganz anders…

Nach einer umfassenden Pre-Game-Show und der Hymne gesungen durch Grammy nominated Jennifer Hudson kamendie Teams zum Kickoff

Die Steelers starteten den ersten Drive, welchen sie sicher für viele. auf beeindruckende Weise indem sie  bis ganz ans Ende des Feldes marschierten aber nur mit einem Fieldgoal beendet, nachdem ihnen ein Touchdown durch die Referees aberkannt wurde. Die Cardinals Offense kam zu Beginn nicht wirklich auf Trap und so bauten die Steelers ihre Fürhung auf 10-0 ( TD-Run durch Runningback Russel) aus bis dann Warner ein Touchwon-Pass auf seinen Tighend Patrick vollständig anbrachte. Warner & Co. hatten sogar zum Ende der ersten Hälfte die Chance durch 10-14 in Führung zu gehen, doch die erste große Aktion der Pitsburgh Defense tat den Cardinals dann richtig weh und das Momentum kippt völlig. Kurz vor der Endzone fing Defensive MVP Harrisson den Ball ab und trug ihn 100-Yards in die Endzone und die Steelers gingen mit 17-7  in die Pause…

Bruce Springsteen rockt die Bühne

Für die Unterhaltung sorgte Alt-Rocker Bruce Springstenn mit der E-Street Band und dieser legte auch gleich ein beeindruckendes 12-minütiges Halbzeitkonzert hin…

Ab in die 2.Hälfte

Diese verlief zuerst alles andere als spannend und nach dem 3.Viertel fing man an das Spiel langsam abzuschreiben da die Steelers sogar auf 20-7 erhöhten. Im Stadion, welches zu dreiviertel mit Steelers-Fans und ihren terrible towels gefüllt war, glaubte niemand so wirklich an 2 Touchdowns der Cardinals, und auch von Fitzgerald war bis daton nichts zu sehen…aber nur bis zum 4. Viertel… Hier fingen wohl die spannendsten Super Bowl Minuten der Geschichte an. Die Uhr lief gegen die Cardinal und noch immer lagen sie 13 Punkten hinten aber dann kam das Duo Warner-Fitzgerald richtig in Fahrt.

Erst beendeten sie den Drive mit einem 1-Yard Touchdown Pass und es stand plötzlich nur noch 20 zu 14 und als dann auch noch plötzlich durch einer Holding-Strafe in der eigenen Endzone der Steelers und damit automatisch zu einem Safety kam, stand das Stadion auf dem Kopf denn es stand nur noch 20-16.Die Steelers-Defense schien nun völlig überfordet und erlaubte sich einen riesen Fehler, welcher zu einem 64-Yard-Touchdown führte, eben durch Fitzgerald, und somit zum 20-23 mit nur noch Zwei Minuten und 37 Sekunden auf der Uhr. Diese Zeit reichte jedoch den Steelers und Big Ben warf auf seinen Receiver Holmes, welcher später zum MVP des Spieles gewählt wurde, ein Pass welchen sein Teamkollege spektakulär fing und wohl zu einem der besten Plays in die Geschichte eingehen wird, sowie auch die Steelers, die damit zum sechsten Mal die Lombardy-Trophy mit nach Hause nehmen…

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