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Star-Porträt: Franck Bilal Ribery

Diese Woche im Star-Poträt Bayern Münchens schillernster Star Franck Ribery, der seit seiner Ankunft in München die Stadt und das ganze Land nicht nur auf den sondern auch außerhalb des Platzes mit seiner sympathischen Art und vorallem wegen seiner  Streiche, begeistert.

Geboren ist Franck am 7.April 1983 in einer Hafenstadt im Norden Frankreich namens Boulogne-sur-Mer, aus welcher auch Jean-Pierre Papin kommt. Dort wuchs er in sehr einfachen Verhältnissen mit seinen beiden Eltern Marie-Pierre und Francois und seinen 3 Geschwistern auf.

„…Diese Narben sind der Ursprung für meine Kraft, für meinen Willen…“

Als er zwei Jahre alt, war wurde er bei einem Auounfall mit seinen Eltern schwer verletzt, welcher auch die Ursache für seine Narben im Gesicht sind. Laut Ribery sind sie ein ganz wichtiger Teil für ihn, sie seien der Ursprung für seine Kraft, Willen, und seine Art und Weise. Zumal sie auch einen gewissen Charme für ihn haben. Doch das war nicht immer so, „Quasimodo“ und „Frankenstein“ wurde er genannt, “ Das hat sehr weh getan und ich hab geheult und bin weggelaufen“, erzählte er in einem Interview. Jetzt strahlt er aber eine Unantastbarkeit auf dem Platz aus, die er sich hart erarbeitet hat.  „Ich habe die ganze Wut in mein Spiel gepackt…Die Narben haben mir dabei sehr geholfen“. Viele Menschen fragen ihn oft, warum er sich nicht einer Schönheits-OP unterziehe und die Narben entfernen lasse, doch dann wäre er nicht mehr Ribery. 25 Jahre sehe er nun das Gesicht jeden Morgen, für kein Geld der Welt würde er sie entfernen lassen…

Mit 6 Jahren begann er Fußball zu spielen beim FC Conti. Als er 12 war ging er in das Trainings-Center des OSC Lille, welches er 4 Jahre später verlassen musste, da er dort niemanden sonderlich viel Aufmerksamkeit schenkte.

Bevor er seinen ersten Profivertrag unterschrieb arbeitete er gemeinsam mit seinem Vater auf dem Bau. 2004 fing er erst beim FC Metz an, nachdem er vom Trainer Jean Fernandes entdeckt wurde, der später erneut in sein Leben treten sollte. 6 Monate später heuerte er überraschend mit einen 3 Jahresvertrag bei Galatasaray Istanbul an, wobei es ihn auch nicht lange am Bosporus hielt. Der Presse gegenüber erklärte er dass der Club ihn seit längerem nicht mehr bezahle und ging somit 2005 zurück nach Frankreich zu Olympique Marseille.

Seine Entscheidung zu OM zu wechseln fiel Franck wahrcheinlich auch nicht allzu schwer, da zu diesem Zeitpunkt das Team von seinem Entdecker  Jean Fernandes trainiert wurde . Dort reifte Ribery zu einem Führungsspieler und spielte groß auf. Belohnt wurde er 2006 mit der Berufung in die Equipe Tricolore und gilt seither als die Nachfolge vom großen Zidane.

Seine Popularität stieg mit jedem Spiel, mit jedem Trick und jedem Tor das er schoß. “ Bald gehört er zu den ganz Großen in Europa“ hieß und die großen Clubs zeigten großes Interesse, ob Madrid, London oder Barcelona. Er unterschrieb 2007 einen 4 Jahresvertrag mit dem deutschen Rekordmeister und kostete die Münchener ca. 26 Millionen Euro, was ihn zum teuersten Spieler in der Geschichte der Bundesliga machte.    “ Es macht mich stolz, dass der Verein soviel Vertrauen in mich hat…“. Dieses Vertrauen bestätigte er mit überragenden Leistungen auf dem Platz, sodass er sogar im gleichen Jahr zum Fußballer des Jahres in Frankreich gekürt wurde.

Abseits des Platzes, hat es Ribery gern harmonisch. Mit seiner algerischen Ehefrau Wahiba hat er zwei Töchter Shahine und Hiziy, welche für ihn alles bedeuten.

Auch spielt Religion eine große Rolle für ihn. Franck konverteirte damals, als er seine Frau heiratete zum Islam, nahm den Namen Bilal an, welcher „der Erste, der zur Zeit der Propheten zum Gebet aufgerufen hat“ bedeutet und jeder Zuschauer kennt die Bilder, wie er vor jedem Spiel betet.

Bei seinen Teamkollegen ist er der Spaßvogel und keiner ist vor seinen Streichen sicher, selbst der Titan Oliver Kahn nicht. Auf diesen wartet Ribery zusammen mit Daniel van Buyten auf dem Dach, bis er das Gebäude verlässt um ihn 2 Eimer Wasser überzukippen…

Hier einige der lustigsten Streiche und Momente des Franzosen:

http://www.youtube.com/watch?v=m8SOffESmRc&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=_SCVdwujbHE

http://www.youtube.com/watch?v=-_mJJm6DqoY&feature=related

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Training ist wichtig, Training ist gut. Fast jeder war schon mal im Fitnessstudio und hat ...

  • Dieser Mann hat es echt drauf! Echt super Artikel! Vielen dank dafür!