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Forscher fanden heraus wonach Männer riechen

Wahrscheinlich ist es bereits für keinen ein Geheimnis, dass der Geruch eine wesentliche Rolle in der Beziehung, zwischen Mann und Frau spielt.

Das Stichwort heißt Pheromone – Sexuallockstoffe, die sich als Gerüche über die Luft verbreiten und manchmal eine weitaus stärkere sexuelle Anziehung auslösen als ein attraktives Äußeres. Doch nur die Wenigsten wissen, dass der Pheromongeruch von Frauen sehr verschieden wahrgenommen wird.

Zu dieser Schlussfolgerung kam eine Forschergruppe, geleitet von Lesley Vosshall, einer Molekularneurobiologin von der Rockfeller-University in New York, die die Wirkung von Androstenon, einem männlichen Pheromon, auf Frauen untersucht hat.

Es stellte sich heraus, dass dieses Pheromon, das von männlichen Schweißdrüsen freigesetzt wird, für manche Frauen nach…Urin riecht, für die anderen nach Vanille und für manche nach gar nichts – so als würden sie den Pheromongeruch gar nicht wahrnehmen. Um ehrlich zu sein, gibt es nicht viele Frauen aus der ersten Kategorie – gerade mal 5%, doch Vosshall ist, ihrer eigenen Behauptung nach, genau in dieser Gruppe vertreten. „Meine Nase nimmt Androstenon als ein Geruch eines Mannes auf, der 100 Tage gelaufen ist und sich kein einziges Mal gewaschen hat“ behauptete die Forscherin in einem Interview.

Wie erklärt sich nun so ein Phänomen? Wosshall behauptet, die Antwort würde in einem einzigen Gen, unter der Bezeichnung OR7D4 liegen: Seine Modikikationen beeinflussen die Wahrnehmung von Androstenon. „Menschen, die verschiedene Variationen des Gens in ihrer DNS beinhalten, nehmen das Pheromon anders wahr“ – behauptet die Forscherin. Dies konnte sie, mit ihrem Team, in einer relativ kleinen Untersuchung feststellen. Fast 400 Frauen, die am Experiment teilnahmen, sollten 66 verschiedene chemische Verbindungen, darunter Androstenon, riechen und beschreiben. Hinterher wurde allen Blut abgenommen. Man konnte feststellen, dass die Damen mit der einfachsten Konfiguration des Gens OR7D4 das Pheromon als „übelerregend“ bezeichnet haben, alle anderen nahmen das Pheromongeruch anders wahr, hatten aber auch komplexere Genstrukturen.

Jedoch schließt Vosshall es nicht aus, dass es weitere Gene gibt, die mit OR7D4 zusammenarbeiten. Würde man sie entdecken, könnte man ein weitreichenderes Verständnis für die Pheromonwharnemung entwickeln. Wie auch immer es sein soll, steht eines fest – Androstenon ist eines von den stärksten Pheromonen, die direkte Auswirkung aus die Sexualwahrnehmung einer Frau haben. Die Forschung arbeitet an seinem Geheimnis weiter.

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