Was kann Sex ersetzen? Teil 5

9. Sport

Eine starke Beschäftigung für relativ junge Männer. Die Menge an Endorphinen – Glückshormonen, die beim Sport freigesetzt werden ist mit der Menge nach dem Sex zu vergleichen. Es ist empfehlenswert, dass man die Sportarten wählt, von denen man in der Jugend geträumt hat. Kampfsportarten, Tennis, Bodybuilding eignen sich alle perfekt. Wenn sich nichts findet, kann man auch Fahrradfahren oder Joggen nehmen.

Pro: Das Ganze ist gut. Der Körper verjüngt sich und brauch immer mehr und mehr Sport.

Contra: Nachteile hat die Beschäftigung auch – nach regulären Trainingseinheiten fängst du an Blicke von Frauen aller Alterskategorien auf dich zu ziehen. Das Resultat ist uns bekannt…

10. Saufen

Die härteste Beschäftigung, die nur die Stärksten auf Dauer aushalten. Man sollte am besten zu dritt anfangen – eine nette männliche Gesellschaft. Gut ist, wenn das alles alte Freunde sind. Alkohol sollte teuer und hochwertig sein, und am besten sollte der Kasten “Absolut” im Abstellraum stehen. Das spart Geld und Zeit, die Gespräche werden nicht unterbrochen, die Frage “wer geht holen” löst sich schnell und effektiv. Falls am nächsten Morgen sich keiner der Freunde finden lässt, noch nicht einmal unter dem Tisch, dann kann man sich in der nächsten Kneipe neue suchen. Länger als bis zum Mittag wird diese Freundschaft nicht halten, doch das reicht auch schon aus. Das Wichtigste ist, dass man rechtzeitig das Bedürfnis verspürt nach Hause zurückzukehren. Falls das Gefühl zu spät auftaucht, dann kommt man heute nicht mehr nach Hause. Der beste Tag ist der dritte, denn da braucht man keine Freunde mehr. Es reicht schon aus alleine weiterzusaufen, oder zur Not den Spiegel zu nehmen. Der vierte Tag existiert nicht…

Pro: Der einzige Vorteil ist, dass Frauen in diesem Schema nichts verloren haben

Contra: Es gibt keinen Weg zurück. Erst kränkelt der Körper, passt sich dann an und dann kränkelt man selbst. Bis zum Tod.

Die Schlussfolgerung ist beunruhigend – es gibt Alternativen zu Sex, doch die meisten führen einen ins Krankenhaus, oder in die Politik – und dann ins Krankenhaus. Manchmal sogar in Anstalten des geschlossenen Typs. Impotenz wird da das kleinste Problem darstellen.

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