![]()
Mangel an Schlaf
Der Mensch wächst im Schlaf. Falls ihr das nicht glaubt – betrachtet mal Kleinkinder: in den ersten Monaten ihres Lebens, wenn sie ihr Gewicht verdoppeln, schlafen sie bis zu zwanzig Stunden am Tag. Einem durchschnittlichen Erwachsenen reichen sechs bis acht Stunden Schlaf, doch beim ernsthaften Training – das ist schon eine ganz andere Geschichte. Das Ergebniss des Gewichtstrainings ist nicht nur die Belastung der Muskeln, sondern auch des lymphatischen und des Nervensystems. Damit sich der Körper voll und ganz regenerieren kann, braucht man ausreichend Schlaf. Das bedeutet, nicht weniger als acht Stunden Nachtschlaf, plus, optional, eine Stunde Mittagsschlaf. Selbstverständlich könnten jetzt Einwände kommen, du hast keine Zeit, selbst um nachts viel zu schlafen, doch wir möchten dich daran erinnern, wie viel Zeit du beim Fernsehen, oder bei Partys verbringst. Versuche dir darüber im Klaren zu werden, was dir wichtiger ist. Wenn du gut aussehen willst und dich energisch und einfach nur gut fühlen willst – dann schlafe viel.
Übertrainiertheit
Mehr ist nicht immer besser. Diese Regel gilt auch beim Fitness. Wenn du dich stundenlang im Studio abrackerst, solltest du nichts Gutes erwarten: deine Muskeln werden, anstatt zu wachsen, ab einem bestimmten Moment anfangen zu schrumpfen. Es gibt unter uns genetisch begabte Menschen die lange und intensiv trainieren können. Doch man sollte an ihnen nicht unbedingt ein Beispiel nehmen. Falls ihr länger als zwei Tage nacheinander trainiert, dann werdet ihr wahrscheinlich übertrainieren. Dasselbe kann man sagen, wenn ihr in einer Trainingseinheit mehr als 3-5 Übungen, mit mehr als 4-5 Sätzen von jeder macht. Wenn die Trainingsdauer mehr als 1,5 Stunden dauert ist das auch nicht positiv anzusehen. Wir haben bereits erwähnt, dass die Muskeln nicht im Studio, sondern zu Hause, nicht beim Training, sondern bei der Regeneration wachsen. Man sollte auch nicht den Profis hinterhereifern, denn es ist oft der Fall, dass sie von gewissen Mitteln Gebrauch machen, die ihnen so ein Training ermöglichen. Geht euer Training bedacht an. Macht ein Experiment: macht 2-3 Tage Pause und geht dann wieder ins Studio. Wir sind uns sicher ihr werdet euch weitaus besser fühlen und mehr leisten können, als je zuvor.
Nikotin und Alkohol
Keiner kann euch dazu zwingen mit dem Rauchen, oder dem Trinken von Alkohol aufzuhören, doch ihr solltet selbst entscheiden, ob ihr das braucht, oder nicht. Wir wollen nur anmerken, dass diese Angewohnheiten euch daran hindern, den vollen Nutzen aus eurem Training zu ziehen. Nun, sagt mir bitte, wie kann ein Mensch eine gute Trainingseinheit durchziehen, wenn er verkatert ist, sein Kopf dröhnt und er vor Müdigkeit kaum gerade laufen kann? Außerdem verhindern Alkohol und Nikotin eine völlige Regeneration des Körpers nach dem Training. Rauchen schädigt das Atemsystem und senkt damit die Effektivität beim Training. Alkohol schädigt auf Dauer die Leber – das Organ, das maßgeblich für die Synthese von Muskelgewebe verantwortlich ist. Viele Raucher und Raucherinnen begründen das Rauchen damit, dass es den Appetit unterdrückt. Doch es kommt auch selten vor, dass diese Genossen eine Diät, bestehend aus Magerfleisch, Reis und Gemüse, halten. Allgemein kann man sagen, wenn du dein Aussehen und Wohlbefinden aufbessern willst, solltest du deine Angewohnheiten noch einmal unter die Lupe nehmen und einige von denen eliminieren.

Bisher keine Kommentare