Die 11 häufigsten Irrtümer in der Ernährung – Teil 1

Die Arbeit an und der Aufbau eines durchtrainierten Körpers besteht zum größten Teil aus 2 Hauptkomponenten – dem Training selbst und der richtigen Ernährung. Also besprechen wir in dieser 4-teiligen Serie auch die Fehler bei der Ernährung, während wir in der anderen Serie die Fehler im Training auseinander nehmen!

Ein “trockener”, definierter Körper sieht doch weitaus besser aus, als eine knietiefe Bierwampe. Einige könnten Einspruch erheben, dass Aufbau- und Definitionstraining nicht miteinander zu vereinbaren sind. Doch das entspricht nicht der Wahrheit. Der Trick besteht darin, dass man bei seiner Ernährung keine unnötigen Fehler macht. Welche? Lies weiter in dieser Artikelserie!

Iss kein Fett und du wirst nicht fett

Eine einfache und schlichte Regel gilt immer und überall: falls du mehr Kalorien zu dir nimmst, als du verbrennst, wirst dein Körper gnadenlos den Überschuss als Fettgewebe anlegen. Selbst wenn der Fettgehalt in deinem Essen gegen Null geht. Denn die anderen Bestandteile des Essens – Proteine und Kohlenhydrate werden ebenfalls zu Fett umgewandelt. Zwar ist es für den Stoffwechsel etwas kompliziert Eiweiß als Fett anzulegen, doch wenn ein extremer Überschuss besteht, dann passiert das unweigerlich. Also ist es ebenfalls keine Lösung sich mit fettarmen Fleisch vollzustopfen. Was die Kohlenhydrate(Kartoffeln, Nudeln, Korn, Backwaren und Süßigkeiten) betrifft, so weiß jeder Profi, dass man lieber nicht zuviel von dem Zeug vertilgen soll. Ist auch richtig so, denn Kohlenhydrate werden ganz leicht zu Fett umgewandelt und gespeichert. Zusammenfassend kann man sagen, dass der Körper nicht im Stande ist, mehr als 30-40 Gramm Protein in einer Mahlzeit zu verwerten. Daher sollten die Mahlzeiten ausgewogen gestaltet werden und der Fettgehalt sollte etwa 15-20 % der Gesamtkalorien tragen. In diesem Fall wird man nicht nur schlank bleiben, sondern auch sein Herz-Kreislauf-System schonen.

Fette sind schädlich

Schädlich sind nur bestimmte Arten von Fetten, doch einige sind existenziell notwendig. Beispielsweise die unersetzbaren Fettsäuren, die im Pflanzenöl enthalten sind. Der Körper ist nicht im Stande sie selbst zu synthetisieren, doch gerade sie sind das Ausgangsmaterial von vielen Hormonen, beispielsweise Testosteron. Wenn diese Fettsäuren fehlen wird der Fettstoffwechsel gestört, was im schlimmsten Fall zum völligen Stillstand der Fettverbrennung führen kann. Da haben wir doch ein Paradoxon: Um Fett zu verbrennen brauchen wir Fette! Die besten Quellen für nützliche Fette sind Leinenöl und Fisch, das Omega-3-Fettsäuren enthält. Diese Fettsäuren spielen eine große Rolle in unserem Immunsystem. Streicht man sie also von seiner Diät, spielt man mit seiner Gesundheit!

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