Die 11 häufigsten Irrtümer in der Ernährung – Teil 4

Hühnerfleisch ist besser, als alle anderen Fleischsorten

Nein, das ist nicht wirklich so. Rinderfilet, beispielsweise, enthält nahezu genauso wenig Fett, wie Hühnerbrust ohne Haut, enthält aber weitaus mehr Eisen und Vitamine der B-Gruppe.

Man sollte auch bedenken, dass man beliebiges Fleisch leicht “verderben” kann, wenn man es mit zuviel Fett brät, oder fettreiche Soßen darüber gießt. Am besten sollte man das Fleisch grillen, oder im Ofen, mit Kräutern und Zitronensaft, backen.

Wenn man schlank bleiben will, soll man die Finger von Backwaren, Kartoffeln und Korn lassen

Die Schlussfolgerung aus dieser Aussage ist, dass man seine Kohlenhydrate nur noch aus Gemüse, Früchten, Säften und Milch beziehen soll. Doch was für Mengen wird man dann verzehren müssen? Falls man dann doch mäßige Portionen verzehrt, dann werden einem dann einfach die Kalorien nicht ausreichen. Akuter Kalorienmangel führt dann wiederrum zur Ausbremsung des Stoffwechsels und Zuckermangel im Blut. Der Zuckermangel provoziert katabolische Prozesse, die an deiner Muskelmasse nagen. Deshalb sollte man nicht auf Stärke, als Kohlenhydratquelle verzichten. Die besten Quellen sind Kartoffeln, Nudelerzeugnisse, Haferflocken und brauner Reis. Nicht vergessen – du brauchst 4-6 Gramm Kohlenhydrate, pro Kilogramm Körpergewicht täglich.

Es gibt nichts Besseres als Säfte

Tatsächlich enthalten Säfte viele Vitamine, aber auch viele Kalorien. Mit einem Glas Apfel-, oder Traubensaft versorgen wir uns mit 200 Kalorien – etwa soviel, wie eine große Kartoffel enthält. Doch für die Verdauung von Früchten, oder Kartoffeln benötigt der Körper weitaus mehr Zeit. Säfte werden hingegen sehr schnell aufgenommen, was dazu führt, dass der Blutzucker schnell in die Höhe schießt. Dies löst, wiederrum, den Anstieg von Insulin, einem Hormon, der für die Zuckeraufnahme durch die Zellen verantwortlich ist, aber auch dafür, dass schnell neue Fettpölsterchen gebildet werden. Folglich würde das ständige Trinken von Säften, im Endeffekt, dazu führen, dass man Fett anlagert und gegen seine Ziele arbeitet. Darüber hinaus provoziert Insulin starken Appetit – wozu dieser führt ist ebenfalls klar – Hungerattacken, die uns wiederrum Fettanlagerungen bescheren. Um seine Zuckerspeicher nach dem Training wieder aufzufüllen, eignet sich eher eine Schüssel Reis, Haferflocken, oder Bohnen. Den Durst sollte man mit schlichtem Wasser stillen.

Ähnliche Beiträge

Autor

Hallo! Mein Name ist Vadim Manakov. Ich bin der Inhaber, Administrator und Hauptredakteur dieser Seite.