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Ein Appell an die Graue Scheißmasse

“”In Russland leben 140 Millionen Menschen und weniger als 100 000 von denen besitzen ein Vermögen von über einer Million US-Dollar. Somit kann ich lediglich einen von 1500 als finanziell erfolgreich bezeichnen. Ein monatliches Einkommen von 50.000 Rubel (etwa 1000 Euro) erreicht einer von 500. Das heißt, dass auf einen Menschen, der es sich leisten kann eine Wohnung zu mieten und Geld für mehr übrig zu haben als für blankes Überleben, 499 andere kommen.

In jeder Branche kann man die Profis, die mehr als 2000 Euro täglich verdienen, an den Fingern abzählen.

In diesem Land hat wohl jeder Mann mittleren Alters mindestens einmal ein Fitnessstudio besucht. Die Gewichte, die einem den Titel “Master of Sports” verleihen, stemmt einer von 30.000. Mit Kampfsport sieht es genauso aus. Der überwiegend größte Teil derer, die sich in ein Studio hineintrauen, gehen nach maximal 3 Monaten wieder, ohne je wiederzukommen. Nach einem Jahr bleiben Einzelne.

Man kann die Beispiele endlos fortführen, doch wir stoßen immer wieder auf dieselben Zahlen – in jeder Tätigkeitsbranche, in jeder professioneller, oder sozialer Hierarchie gibt es 5 Prozent erwähnenswerte Leute und 95 Prozent Statisten.

Das was ich aber so niedlich an dieser Statistik finde, ist die Tatsache, dass keiner von den unteren Prozenten sich öffentlich als Versager bezeichnen will – ihr habt alles vor euch und euer kleines, schrumpeliges Ego versucht allen zu beweisen, dass es euch genauso gut geht, wie allen anderen. Der Witz daran ist, dass man die “anderen” genauso wenig als vorragende Personen bezeichnen kann, wie euch.

Was stört euch also daran, zu einem Menschen zu werden, dessen Terminkalender ein Jahr voraus voll gefüllt ist, zu einem Menschen der in seinem Metier wirklich gebraucht wird?

Lasst uns doch mal einen ziemlich kleinen Teil des Arbeitsmarktes betrachten – Trainer. Es macht gar keinen Unterschied, ob es sich um Businesstrainer, Fitnesstrainer, Personaltrainer oder sonst wen handelt.  In Russland sind etwa 200.000 Menschen als Trainer an Trainings beteiligt.  Frag einen beliebigen Menschen nach guten Trainern und er wird dir höchstens 10 Namen aufzählen. Selbst Menschen, die sich gut auskennen werden nicht mehr als 100 nennen können.

Ich werde dir sagen, was all die genannten Trainer gemeinsam haben – mindestens 10 Jahre Arbeit, viele Tausende Stunden Erfahrung und ein nicht versiegender Durst nach Weiterentwicklung. Dabei bleiben sie die ersten 3-5 Jahre mittelmäßig gut und schaffen erst dann den richtigen Durchbruch.

Leider sieht die Realität so aus, dass, wenn ein Mensch seinen Beruf nach wenigen Jahren aufgibt, weil er die Belastung nicht aushält, wird man sich nach wenigen Monaten nicht mehr an seinen Namen erinnern können. Für mich ist es das höchste Gut! Je mehr schlechte Trainer es gibt, desto teurer wird meine Zeit und desto voller mein Terminkalender.

Warum mach ich überhaupt diese lange Einführung? Oh, es ist ganz einfach. Ich find euch niedlich. Es freut mich wie ihr denkt, wie ihr täglich in eurem Sein-Sumpf versinkt und jeden Monat darum kämpft, für den nächsten Monat ein wenig Geld aufzutreiben.

Dabei liebe und respektiere ich euch vom ganzen Herzen! Seltsam? Kein bisschen! Ihr stellt den Kontrast zu den wirklichen Profis dar, die dann wirklich geliebt und geschätzt werden.

Selbstverständlich liest du gerade diese Zeilen und denkst dir dabei, dass es nicht um dich geht, sondern um imaginäre Personen, dass es auf dich keinen Bezug hat. Lass uns das überprüfen.

Test Nummer 1: Nenne 10 deiner Errungenschaften, auf die du stolz bist. Alle möglichen. Solche Errungenschaften, für die du wirklich Respekt von mindestens 100 fremden Leuten ernten würdest. Hast du solche? Wenn nicht, warum nicht? Was stört dich? Viel zu erledigen? Was zu erledigen?

Test Nummer 2: Zähle alle Wünsche auf, die du hast. Die innersten Wünsche. Nun überleg dir, wie lange du sie bereits hast. Falls es Jahr her ist, dass du diese Wünsche hast und immer noch nichts getan hast, um dich ihnen näher zu kommen – gratuliere!

Test Nummer 3: Wie oft hast du schon gesehen, dass jemand etwas professionell macht? Bestimmt mehr als 100 Mal. Wie oft hast du danach gesagt “Voll der Scheiß! Ich hab sowas nicht nötig?”. Die Graue Scheißmasse bezeichnet professionelle Errungenschaften als “Scheiße”, denn ansonsten muss man ja sowas ebenfalls erreichen.

Test Nummer 4: Wie oft hast du Aussagen geäußert wie “Ab Montag mach ich das und das”, oder “ich schreibe ein Buch”, oder “Ich sollte mich mit dem und dem beschäftigen”? Wie oft hast du es gemacht? Vergleiche die Beziehung Signal/Rauschen. Wenn du weniger als die Hälfte deiner Versprechen erfüllt hast bist du schlicht und einfach ein Dummschwätzer.

Test Nummer 5: Was hast du in den letzten 2 Jahren für deine geistige, professionelle und persönliche Entwicklung unternommen? Nichts? Das ist das Verhalten von Scheiße – ich liege ruhig da, stinke, störe keinen. Dafür stört auch mich keiner, das schafft die Illusion von Ruhe.

Die Graue Scheißmasse – das ist die Bevölkerung unseres Planeten. Eine nutzlose Biomasse, die der Menschheit keinen Nutzen bringt.

Ihr säuft euer Bier und treibt euch draußen herum, um die Zeit totzuschlagen. Ihr masturbiert vor dem Monitor und macht noch nicht einmal den Versuch so eine Frau in euer Leben zu bringen. Ihr flüchtet vor der Realität in Online-Spiele, ihr seid Büro-Plankton.

Eure Realität ist langweilig, eure Ziele lächerlich. Und das Lustigste ist, wenn ihr das bereits erkannt habt und euer Leben ändern woll, warum habt ihr das nicht schon gestern getan? Was hat euch gestört?

Lebt in der Scheiße, seid die Scheiße. Das ist guter Dünger für das Wachstum der Persönlichkeit. Doch nicht der euren. Ihr seid keine Persönlichkeiten – lediglich Nummern im Ausweis.

Tötet euch!””

Quelle: http://mankubus.livejournal.com/689011.html

Autor: Philipp Bogachev, Buchautor, Führender Trainer und Gründer des “Russischen Modells der Effektiven Verführung”, leitende Figur der russischsprachigen Pickup-Bewegung, u.v.m.

Übersetzung: Vadim Manakov

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