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Tu dir die Medien nicht an! Teil 2

Weiter geht es mit der Anti-Medien-Serie! Diesmal spreche ich Folgendes an:

3. Zeitschriften/Druckmedien

Die Druckmedien kann man grob in Zeitungen und Glanzmagazine unterteilen. Zeitungen werden wiederrum in Tages-, Wochen- und Monatszeitungen unterteilt. Was unterscheidet sie denn nun, außer der Tatsache, dass sie mit unterschiedlicher Frequenz erscheinen?

Die Tageszeitung: Muss jeden Tag etwas schreiben, am besten etwas Skandalöses, um den Leser zu locken. Es gibt aber nicht täglich was zu berichten – daher verfälschet man die Fakten und schafft eben etwas Skandalöses. Der Rest setzt sich zusammen aus Filler-Berichten über Nichts, Nichts und wieder Nichts. Der alte Mann aus dem 2. Stock wird euch besser informieren können.

Die Wochenzeitung: Es werden die bedeutendsten  Ereignisse der Woche zusammengefasst. Schon besser, qualitativ weitaus höher, als die Tageszeitung.

Hier muss aber eine Feinheit angesprochen werden. Jeder sollte sich fragen, ob er überhaupt Informationen braucht, und wenn ja, welche Informationen er braucht. Ich kann den Börsenhai verstehen, der jeden Morgen die Finanzzeitungen durchblättert – eine kleine Information über den Markt kann ihm Tausende von Euro einbringen, oder eben diese Summen verlieren lassen. Ich kann den Informatiker verstehen, der nach den letzten IT-Entwicklungen in Zeitschriften forscht – davon hängt möglicherweise sein Job ab.  Doch müssen wir wirklich wissen, dass Michael Jackson tot ist? Ob seine Kinder adoptiert werden? Und was das Ganze mit Pamelas Brustimplantaten zu tun hat? Eindeutig nicht! Fragt euch, wie es sich auf euer Leben auswirken würde, wenn ihr nicht mehr “auf dem Laufenden” seid. Meines hat sich gar nicht geändert. Nein, stop! Ich habe lediglich mehr Zeit und weniger Kopfschmerzen. Außerdem schlafe ich besser. Daher gehen wir über zu…

Monatliche Zeitungen und Zeitschriften: Zusammenfassung der Ereignisse des vergangenen Monats. Genug um auf dem Laufenden zu bleiben, weltweit, innerhalb von 2 Stunden Lesen. Die Qualität der Artikel ist hervorragend, sehr angenehm zu lesen. Ist auch verständlich, denn die Journalisten haben eben genug Zeit, um ihre Artikel auszuarbeiten. Glanzzeitschriften unterscheiden sich dabei nur unwesentlich von den Zeitungen – sie glänzen. Das bedeutet, die Zeitschrift ist darauf ausgelegt, dir immer wieder Freude zu schenken – deshalb werden sie so oft gesammelt. Sie sind meist zeitlos. Muscle&Fitness vom Jahr 2007 gibt einem immer noch Trainingsstrategien die 2009 funktionieren. Dabei sieht die Zeitschrift immer noch gut aus.

Ein anderer Unterschied ist die Polarität der Artikel. Während Zeitungen, wie die Fernsehsender, die Strategie verfolgen “Alles-ist-scheisse-die-Welt-geht-unter” und der größte Teil der Artikel negativ ausfällt, schreiben Glanzmagazine neutral bis positiv – und schenken somit Freude. Das einzige Manko – die Magazine schreiben fast immer dasselbe. Daher nicht mehr als 1-2 Magazine im Jahr kaufen.

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