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Der Pump

Eines der ersten Empfindungen, die du während dem Training spürst, ist der sogenannte Pump. Deine Muskeln nehmen an Volumen zu, werden sichtbar größer, deine Blutgefäße, die deine Muskeln überziehen, treten hervor. Du fühlst dich groß, stark, massiv und voller Energie.

Der Pump enfaltet sich meist nach den ersten vier bis fünf Sätzen. Oft kann man den Pump das ganze Training lang aufrecht erhalten, während immer mehr Blut zu den Muskeln gepumpt wird und sie so optimal mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, die für die Kontraktionen erforderlich sind.

Der Pump tritt auf, weil das Blut, durch das Herz zu den stark beanspruchten Bereichen des Organismus befördert wird, in unserem Fall zu den Muskeln, die gnadenlos durch Eisen geschunden werden. Es gibt aber keine Kraft, die genauso schnell das Blut aus den Muskeln wieder abpumpen würde und so staut es sich für eine Weile im Muskelgewebe, was zu der Volumenvergrößerung führt. Diese physiologische Eigenschaft veranlasst auch die Bodybuilder vor ihren Auftritten Eisen zu stemmen, denn bei der massiven Konkurrenz kann einem auch ein minimaler Vorteil zum Sieg verhelfen.

Ein guter Pump ist eines der angenehmsten Empfindungen überhaupt. Laut Dr. Fred Hatfield(von Fans auch Dr. Squat genannt), einem Schwergewichtschampion und Physiologieexperten “stimuliert die große Menge Blut in den Muskeln die propriozeptiven Sensoren. Der Pump, der als Folge schwerer körperlichen Betätigung auftritt, stimuliert die Ausschüttung von Endorphinen und Enzephalinen, die bekanntlich körpereigene Glückshormone und Schmerzmittel darstellen.” Mit der Zeit stellt die Psyche eine Verbindung zwischen dem Training und den Glücksgefühlen her und lässt umso mehr Endorphine während dem Training ausschütten.

Das Zusammenspiel der physichen und physiologischen Faktoren hat einen immensen Einfluss auf die Qualität der Trainingseinheiten.

Wenn man den Pump spürt ist es weitaus einfacher zu trainieren und man kann sich zu einer höheren Intensität motivieren. Das merkt man, wenn man nach einem anstrengenden Tag das Studio betritt, sich müde und entspannt fühlt, doch nach den ersten Anzeichen des Pumps wieder voller Energie ist.

Doch es gibt auch Tage, an denen der Pump ausbleibt, egal wie sehr man sich anstrengt. Das sollte für jeden ein Trigger sein, ein erstes Anzeichen dafür, dass etwas nicht stimmen könnte. Es könnte an der mangelnden Trainingsintensität liegen, doch wenn man verantwortungsbewusst trainiert, dann könnte es auch etwas Anderes sein. Es könnte ein Anzeichen dafür sein, dass man zu wenig Nährstoffe zu sich nimmt, zu wenig trinkt oder schläft. Es könnte sogar ein Vorbote des Übertrainings sein. Doch ich möchte nicht, dass ihr euch jetzt verrückt macht, ich will lediglich sagen, dass wenn man ernsthaft trainieren will, man auch ernsthaft auf seine Ernährung, Regeneration und Schlaf achten sollte. Dann wird auch alles immer in Ordnung sein.

Guten Pump wünsche ich euch!

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