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Kann die Wissenschaft das Altern anhalten?

Eines Tages werden Hundertjährige aussehen und sich fühlen, wie Fünfzigjährige und es ist keine bloße Fantasie. Die Forscher sind der Meinung, dass sie innerhalb der nächsten 30-50 Jahre Techniken und Verfahren entwickeln, die es ermöglichen, alle möglichen Gewebearten, oder Organe durch ein Transplantat zu ersetzen, das seine Funktion genauso gut ausführt, wie ein gesundes Organ.

Die Hälfte der Neugeborenen der westlichen Länder werden ein Alter von über Hundert Jahren erreichen, dank des hohen Lebensstandards, doch selbst dieser schützt den Körper nicht vor Verschleiß. Damit die zweiten fünfzig Jahre sich aktiv gestalten lassen, wird zurzeit weltweit viel Geld investiert, um innovative Lösungen auf dem Gebiet zu finden. In Planung sind zurzeit Gewebetransplantate und langhaltende Implantate. Neue Kniegelenke, Hüftgelenke und Herzklappen sind nur der Anfang. Im Endeffekt wird man den größten Teil der Geweben ersetzen, die sich mit der Zeit durch Verschleiß zerstört werden.

In Großbritanien wurde nun ein künstliches Hüftgelenk entwickelt, das ein Leben lang dem Menschen dienen kann, und nicht 20 Jahre, wie die modernen Gelenke. Das Gelenk ist aus einer Legierung von Cobalt und Chrom hergestellt und besitzt einen keramischen Kopf, der über 100 Millionen Schritte aushält – das ist die ungefähre Anzahl an Schritten, die ein aktiver Mensch innerhalb von 50 Jahren macht.

Ebenfalls wurde vom Professor Eileen Ingham und ihren Kollegen ein Konzept entwickelt, mit dem der Körper sich selbst regenerieren kann.

Wenn man Geweben und Organe einsetzt, bei denen der Körper selbst an ihrem Aufbau beteiligt ist, so kann man das Risiko des Abstoßens dieser Geweben vermindern. Zu jetzigem Zeitpunkt ist es bereits gelungen eine Herzklappe nach diesem Prinzip zu erstellen.

Man entnimmt einem gesunden Spender, oder einem Schwein die Herzklappe und trägt die oberen Zellschichten vorsichtig, mit Hilfe von bestimmten Fermenten ab. So wird das “Gerüst” gewonnen, das dann transplantiert wird. Der Körper fängt daraufhin an, das Gerüst mit körpereigenen Zellen zu besetzen und stellt somit die Herzklappe selbst her. Das Risiko des Abstoßens geht dabei gegen Null, da die Herzklappe nun als eigenes Gewebe erkannt wird. Die Pilotgruppe von 40 Menschen aus Brasilien hat erstaunliche Resultate gezeigt. Diese Technologie wurde bereits lizensiert und darf in Großbritanien als medizinischer Eingriff verwendet werden. Diese Methode kann man ebenfalls bei Patienten mit Verbrennungen verwenden, damit sie neue Haut aufbauen.

Experten sind sich sicher, dass Transplantologie eine große Zukunft hat. “Mit Hilfe der neuen Technologien können wir alle möglichen Geweben durch Spendermaterialien ersetzen, doch wir brauchen für ihre Entwicklung weitere 30-50 Jahre. Alle Verfahren sind individuell und müssen einzeln entwickelt und ausreichend geprüft und getestet werden” – sagt die Professorin Cristina Doyle von Xeno Medical, einem Unternehmen, das die neue Technologie entwickelt hat. Forscher auf der ganzen Welt arbeiten an der Entwicklung neuer Geweben und Organe, wobei sie zum größten Teil auserhalb des Körpers kultiviert werden.

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Training ist wichtig, Training ist gut. Fast jeder war schon mal im Fitnessstudio und hat ...

  • anja

    Hallo!
    Ich finde es gut das geforscht wir und naklar wir wollen länger leben!
    Es muss weiter geforscht werden!
    Ich als Mutter möchte gern mehr Zeit mit meiner Familie verbringen!
    gut so und weiter so!

  • Furrealz? That’s mraveuolsly good to know.

  • Länger leben, der Traum eines Jeden und das mit einer hohen Lebensqualität! 🙂

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