Vier Methoden für Superkraft – Theorie

In diesem Artikel möchte ich einige Tricks ansprechen, die mir die Möglichkeit geben, schnell Erfolg bei meinen Kraftzuwächsen zu steigern. Die Rede wird heute von Bankdrücken sein, meiner Lieblingsübung(und ich nehme an, nicht nur meiner), doch die einzelnen Aspekte kann man auch auf alle anderen Übungen problemlos übertragen.

Also gut, kommen wir erst einmal zur Physiologie.Wenn du versuchst ein bezwingbares Gewicht zu heben, schaltet dein Gehirn den Prozentsatz deiner Muskelfasern, der für das Gewicht erforderlich ist, ein. Das Gehirn schaltet nie alle 100 Prozent ein. Sogar bei Belastungen, die du als maximal einstufst. Das heisst, dass du theoretisch noch mehr Kraft in den Muskeln hast als das Maximum, das du dir vorstellst.

Wobei es so ist, dass, wenn du bei 6-10 Wiederholungen trainierst wirst du bei dem Versuch dein Maximalgewicht festzustellen, einen weitaus kleineren Wert erfahren, als wenn du dieselbe Muskelmasse bei 2-4 Wiederholungen antrainiert hast. Daher ist es so, dass man bei Bodybuilder-Meisterschaften den Gewinner meist schon am Gewicht sehen kann und bei Strongman-Contests man anhand des Gewichtes und der Körpermasse relativ wenig über seine Kraft sagen kann. Hin und wieder sieht man beim Wiegen einen Giganten mit riesigen Muskeln und denkst dir warum du überhaupt hergekommen bist. Im Endeffekt kämpfst du aber um den ersten Platz gegen einen eher bescheiden mit Muskelmasse ausgestatteten Teilnehmer. Der Gigant aber hat bei dem Gewicht aufgegeben, mit dem du dich aufgewärmt hast.

Kommen wir zurück zur Physiologie. Wie viele Fasern eingeschaltet werden und wieviele nicht innerviert werden sollen, bestimmt das Gehirn über spezielle Rezeptoren, die sich im Muskel und den Sehnen befinden. Diese Rezeptoren senden Signale darüber, wie stark die Muskeln und Sehnen gedehnt und beansprucht werden. Ihre Aufgabe besteht darin, den Körper vor möglichen Verletzungen bei physischen Belastungen. Die Aufgabe eines Kraftsprortlers besteht hingegen darin, das Nervensystem dazu zu bringen die Rezeptoren bei mögichst hohen Belastungen einzuschalten. Außerdem wird das eingentliche, innervierende Signal trainiert. Man kann das Gehirn dazu bringen “stärker” zu denken.

Ich würde gerne einige Strategien ansprechen, die einen Kraftsprortler dazu bringen, seine Kraft zu erhöhen, ohne dabei seine Muskelmasse zu steigern. Im Großen und Ganzen geht es um die Beherrschung der bereits vorhandenen Muskeln. Der Versuch, sie mit einer höheren Effektivität arbeiten zu lassen. Dabei mache ich das an dem konkreten Beispiel des Bankdrückens.

Fangen wir mit dem Zähmen der bereits erwähnten, bremsenden Rezeptoren. Damit sie bei möglichst hohen Belastungen bremsen, muss man sie an diese Belastungen gewöhnen. Dafür kommen vier verschiedene Methoden in Frage – das sind Teilwiederholungen, Singles, negative Wiederholungen und statische Sätze.

All diese Methoden werden im nächsten Men’s Finest Artikel beschrieben!

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Hallo! Mein Name ist Vadim Manakov. Ich bin der Inhaber, Administrator und Hauptredakteur dieser Seite.