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Wintermützen, ein Teil unserer Kultur

Wintermützen sind bunt, ausgefallen und mit großer Sicherheit, schon ein Teil unserer westlichen Kultur geworden. Doch wieso ist es formell inakzeptabel, diese wärmeisolierende Kopfbedeckung in geschlossenen Räumen, unter der Anwesenheit weiterer Personen zu tragen?

Nach einer Recherche ist mir aufgefallen, dass die Akzeptanz einer Kopfbedeckung stark auf das Geschlecht ankommt, dass diese trägt. Es ist üblich, dass Frauen, in der kalten Jahreszeit, ihre Mütze aufbehalten. Bei Männern ist es vor allem bei Kundenkontakt oder Geschäftspartnern ein No-Go. Jedoch finde ich dass man diese förmliche Regelung nicht mehr auf die heutige Zeit übertragen kann. Für viele Gruppen gehört die Mütze im Winter zu den Accessoires, genauso wie für Manager die diamantenbesetzte Armbanduhr oder eine Goldkette. All diese Accessoires haben zwar an sich, dass sie ablenkend wirken können, aber eine Unterscheidung zwischen Schmuck am Arm oder Schmuck am Kopf wäre eine klare Diskriminierung dieser Gruppen, für die eine Kopfbedeckung ein Zugehörigkeitsgefühl verursacht. Man kann dies auch auf aktuelle politische Diskussionen übertragen, was das Tragen von Kopftüchern angeht. Es gibt unterschiedliche Meinungen, man muss jedoch akzeptieren, dass in Zukunft und auf dem Weg zu einer toleranten, gleichberechtigten Welt kein Weg daran vorbeiführt, dass wir den ersten Schritt machen und selbst das äußere des anderen Tolerieren und vielleicht sogar selbst Vorteile in bestimmten Handlungsweisen erkennen.

Die Rechte eines Menschen gehen so weit, solange er nicht die Rechte eines Anderen verletzt.

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