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Die Sterntagebücher – Philosophie zum Totlachen

Ich kann mich selbst als Bücherwurm bezeichnen, denn ich habe schon immer gerne und viel gelesen. Auf meinem Konto sind bereits etwa 1000 gelesene Bücher und wahrscheinlich gerade deswegen stelle ich an Bücher hohe Ansprüche. Ich will meine Zeit nicht mit Lektüre von einem Buch verbringen, das ich in einer ähnlichen Form bereits gelesen habe und doch bin ich immer wieder auf der Suche nach neuem Material.

Romane sind eigentlich nichts für mich – nicht mehr, doch hin und wieder kriegt man eine Empfehlung, der man sich lieber nicht entziehen sollte. So eine Empfehlung habe ich nun gekriegt. Es handelt sich dabei um ein Werk von Stanislaw Lem, wohl dem großartigsten aller Science-Fiction Autoren aller Zeiten.

Das Buch heißt „Sterntagebücher“, wobei der Name Programm ist. Das Bemerkenswerte daran ist, dass ich das Buch bereits gelesen habe – auf Russisch. Doch nun lese ich es noch einmal – auf Deutsch und es macht genauso viel Spaß, als ob ich das Buch noch gar nicht gelesen hätte.

Der Protagonist heißt Ijon Tichy und ist ein herausragender Sternreisender, der eben ein Tagebuch über seine Reisen führt. Ijon ist ein egoistischer Einzelgänger, der es fertig bringt in jeder Situation völlige Ruhe zu bewahren meistert dadurch jede Schwierigkeit, die ihm auf seinen Reisen zustößt. Seine Erfolge hat er auch seiner Intelligenz zu verdanken und der Tatsache, dass er sich immer Gedanken macht, wobei das Gute daran ist, dass er sie immer aufschreibt und der Leser somit in seine Welt einsteigen kann.

Auf seinen Reisen begegnet er ständig neuen außerirdischen Rassen, die sich nahezu in allem von den Erdlingen unterscheiden. Doch gerade diese Unterschiede bringen Ijon immer wieder in unangenehme und gefährliche Situationen, die er dann auf seine Weise löst. Die Lösungen, die ihm dabei einfallen zaubern dem Leser immer wieder ein breites Grinsen aufs Gesicht, denn durch die starken Unterschiede der außerirdischen Rassen werden in dem Buch Evolution, Physik, Philosophie, Ethik, Biologie und Psychologie immer wieder durch den Kakao gezogen.

Das Buch ist alt, das merkt man an vielen Stellen, wenn zum Beispiel von Dampfrobotern die Rede ist, doch das stört überhaupt nicht – im Gegenteil. Gerade dadurch entwickelt der Autor die lustigsten Gedankengänge. Die Sterntagebücher sollten von jedem gelesen worden sein, der keine Scheu vor Science-Fiction hat, denn in dem Buch werden dem Leser viele philosophische Aspekte auf eine spielerische und satirische Weise nähergebracht.

Stanislaw Lem – Die Sterntagebücher. Die Kosten belaufen sich auf lediglich 10 Euro für die neueste Auflage und der Spaß, den ich an dem Buch finde(obwohl ich es schon einmal gelesen habe) ist enorm!

Das Buch ist 1A. Kaufen!

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  • Das Buch habe ich seit einiger Zeit im Bücherregal stehen. Scheint, als sollte ich es mir bei nächster Gelegenheit einmal zu Gemüte führen… Danke für die Empfehlung!
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