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The Book of Eli – Review

"Mehr für andere Menschen zu tun, als für sich selbst.
Das ist das, was ich aus diesem Buch gelernt habe."
Eli

Es erscheinen nicht viele postapokalyptische Filme, doch ich liebe Postapokalypse! Als Eintieg möchte ich daher andeuten, dass “The Book of Eli” ein Meisterwerk dieses Genres ist. Dieser Film kann als Christenpropaganda angesehen werden, keine Frage, doch schauen wir doch erst einmal, was er überhaupt zu bieten hat.

Denzel

Denzel Washington ist wieder einmal eine schauspielerische Meisterleistung gelungen. Als Eli, ein einsamer Asket mit einer schlichten und doch so schwierigen Mission, konnte er in diesem Film glänzen. Alleine schon sein Schauspiel ist macht diesen Film anschauenswert. Auch wenn er “Training Day” wahrscheinlich nie übertreffen wird, so ist diese Rolle eine von denen, die ihm am besten gelungen sind.

Die Story

Ein einsamer Held, ein Buch, eine Mission und ein Haufen Bösewichte – die Story ist so einfach, wie Brotbacken und doch bleibt man bis zum Ende von ihr gefesselt.

Die Action

Sicherlich ist “The Book of Eli” nicht mit “Die Hard 4.0” zu vergleichen, doch die Actionszenen sind hervorragend in das Gesamtgeschehen eingesetzt und nach Hollywoodmaßen relativ einfach und realistisch gehalten. Im Endeffekt muss man feststellen, dass derFilm überhaupt nicht stark von Action gefüllt ist, doch die Leichenanzahl übertrifft nichtsdestotrotz so manchen Ballerfilm.

Die Philosophie

Die religiöse Mystik wächst mit dem Fortschreiten der Handlung immer mehr in die Deutung der Grundmetaphern der Bibel. Ein Thema, über das man sich monatelang unterhalten kann, wird hier dem Zuschauer gekonnt innerhalb von Minuten beigebracht – das ist wohl der ausschlaggebendste Punkt, warum mir dieser Film gefallen hat.

Fazit

Der Film ist kein Muss, das soll gesagt werden, doch wenn man 2 Stunden seiner Freizeit in die Kinematographie investieren will, so ist “The Book of Eli” sicherlich kein Fehltritt, sondern mehr eine Schatzgrube für Grübeleien, die nach dem Genuss dessen mit Sicherheit entstehen.

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  • Super Artikel, viel mehr gibt es eigentlich nicht hinzuzufügen.
    Solange man keinen puren Action-Steifen erwartet, wird man von dem Film sicherlich nicht enttäuscht. Was nicht heißen soll, dass es dem Film an Action mangelt, denn die wenigen Actionszenen sind dafür umso packender.
    Neben der erstklassigen Leistung von Denzen Washington und Gary Oldman, hat mich auch die Inszenierung der postapokalyptischen Welt völlig beeindruckt. Super gemacht, sehenswerter Film!

  • Feivel

    Ich habe den Film vor zwei Tagen im Kino gesehen und muss sagen, er hat mich nicht wirklich überzeugt. Ich kommentiere dies, damit auch die andere Seite mal vertreten ist.

    Pro:
    -Denzel Washington hat wirklich eine Glanzleistung vollbracht
    -Es wird einem vor Augen geführt, was die Bibel überhaupt für eine Macht besitzt, welcher einige von uns mehr oder weniger verfallen sind
    -die Musik ist nicht schlecht

    Kontra:
    -die Szene zu Beginn des Filmes hat in meinen Augen keinen wirklichen Zusammenhang mit dem restlichen Verlauf der Geschichte
    -die ganze Geschichte könnte innerhalb 30 minuten erzählt werden, ohne etwas zu verpassen
    -die ganze Zeit nur Wüste und braune, trostlosen Bilder (gut ist klar, die Erde ist ja vertrocknet und alles, aber mit dem oben genannten Punkt zusammen wird es der Film mit der Zeit einfach langweilig)
    -der Schluss zieht den Film wirklich runter! “Eine Frau mit Sonnenbrille, breitbeinig stehend mit der Sonne im Gesicht und einer Bibel in der Hand, mit der Mission der Menschheit den christlichen Glauben beizubringen…hallo?!

    Naja, Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und so fand auch meine Freundin den Film gut…

    (PS: da dies mein erster Kommentar ist, empfinde ich es als angebracht euch für diese super Seite zu gratulieren!) Mfg