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Business Mindset – Ein wenig übers geschäftliche Denken – Teil 2

Die zweite Fertigkeit – Einschränkungen nutzen

Das ist meine Lieblingsfertigkeit, an der ich noch mehr Freude habe, als an Sklaven der Verschuldung und Konsumhuren in teuren Cafés.

Lass uns mal darüber nachdenken, wieviele Einschränkungen wir haben und was wir mit ihnen anstellen.

Nehmen wir als Beispiel die traditionelle Kritik des Projektes RMES, die auf kleinen Privatblogs, die meist eine rosarote Farbpallette nutzen, stattfindet. Die typischen Aussagen – wir betreiben eine “schlechte” Sache, sind eine Antivolksbewegung, etc. Im Prinzip kann man jede negative Kritik nehmen – jede! Was kann man darin lesen? Wir machen eine BÖSE Sache. Und deshalb sind auch wir böse.

Dazu kann ich etwas sagen. Wisst ihr, wir haben mit Dutzenden einflussreichen Geschäftsleuten gesprochen, die alles haben und weitaus mehr verdienen, als ein durchschnittlicher Mensch, der all seine Organe einzeln verkauft hat. Wisst ihr was für eine Wertung sie alle abgeben? “85 Städte, 15 Länder, dabei Null an Anfangsinvestitionen und in weniger als 8 Jahren – das ist wirklich beeindruckend, Jungs!” Die wenigsten von ihnen sagten uns, ob wir eine gute, oder eine schlechte Sache machen – sie haben das Vorgehen und die Resultate bewertet. Und dabei waren die Bewertungen meist sehr gut.

Das lässt sich ganz einfach erklären – diese Menschen denken nicht in Kategorien der Moral, oder sozialer Einschränkungen – sie denken in Kategorien der Zielstrebigkeit. Diese Art von Denken ist einfach bis zum Geht-Nicht-Mehr – es gibt ein Ziel, es gibt Ressourcen, es gibt eine Abfolge an Entscheidungen. Ich muss eine Fabrik bauen, ich heuere Leute an und baue die Fabrik. Hab dabei ein Stück Wald gerodet. Für die Umwelt ist es schlecht, für die Einwohner der Siedlungen drum herum, die jetzt Arbeit haben ist es gut. Läuft also alles darauf hinaus, dass niemand sich über die Umwelt aufregen wird, solange er Arbeit hat.

Wenn du anfängst über irgendetwas nachzudenken, fängst an einen Plan aufzustellen und wirst von Gedanken aufgehalten, dass es “schlecht” ist, oder “nicht richtig” – dann wirst du, mein Freund, es nicht besonders weit bringen. So ein Vorgehen schafft nur Eines – Drogenabhängigkeit und die Abgabe der Verantwortung für dein Handeln. Nach dem Prinzip “er ist ein Alki – der kann nix dafür”.

Das Befolgen der Gesetze der allgemeinen Moral führt dich nicht zum Erfolg in deinem Leben, sondern zu einem Stillstand des Geistes. Im Grunde genommen existiert die Moral gerade dafür, damit ein Einzelner nicht die Oberhand über die Gesellschaft gewinnen kann. Wer hat denn was davon? Bestimmt nicht du.

Philip Bogachev

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