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Vergewaltigung der Kreativität

Nun sitze ich da und fühle mich…nun nicht besonders gut. Jetzt kommt selbstverständlich mein Favorit unter den rhetorischen Fragen: Warum? Weil ich in einem Dilemma stecke, wenn man das so bezeichnen kann.

Das Dilemma setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:

A: Ich habe für den Monat Juni ein festes Ziel von 60 Artikeln, d.h. 2 Artikel am Tag. Hat bisher gut geklappt.

B: Ich brauche Zeit, viel Zeit, am besten eine Woche, oder zwei, denn ich will komplett in meine Chemiebücher(studieren muss ich ja auch) abtauchen, ohne, dass mir der Gedanke im Hinterkopf hängt, dass ich noch einige Artikel produzieren sollte.

C: Ergibt sich aus B und heißt im Klartext, dass ich mir für heute ein Ziel von 10 Artikeln gesetzt habe, 6 geschrieben habe und merke, dass ich für heute kein Cowboy mehr bin. Kann nicht mehr schreiben, Hirn kocht.

D: Das Ziel muss erfüllt werden, denn – hier sind wir wieder bei A.

Und somit bin ich bei der Vergewaltigung meiner Kreativität, mit der Einsicht, dass ich da mit dem Hammer nicht durch kann. Und doch muss, denn es ist ein Ziel und Ziele werden erreicht.

Schlussfolgerung: Das Ziel zum Abschluss bringen und sich in Zukunft etwas weniger ambitionierte setzen. Oder auch nicht…

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