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Leben.Streben.Unterwasserrugby – Einleitung

Es ist ein extrem heißer Sommertag, ich stehe mit meiner Ausrüstung, d.h. meiner Badehose, meinem Schnorchel, meiner Taucherbrille, meiner Schutzkappe mit der Nummer 23 und meinen zwei Paar Flossen am Beckenrand des Freibades Neckarhalde in Heilbronn. Es ist Training angesagt.

Viele werden sich jetzt fragen, für welch einen Sport benötigt man diese Ausrüstung? Es handelt sich um einen relativ unbekannten Nischensport, der allerdings für mich und Menschen auf der ganzen Welt unendlich wichtig ist. Unterwasserrugby. Dies ist eine Geschichte, unterteilt in Serien und Kapitel.

Mit jedem Kapitel wird die Geschichte klarer und verständlicher. Man könnte es mit einem Puzzle vergleichen, bei dem man Stück für Stück die Teile vorgesetzt bekommt. Um genauer zu werden, es ist meine Geschichte, einem mittlerweile 23-jährigen Studenten, der in Heilbronn in der ersten Bundesliga spielt, Jugendeuropameister wurde und so gut wie auf jedem Turnier Torschützenkönig war.

Das klingt nun vielleicht etwas überheblich, allerdings geht es genau darum in dieser Serie. Man kann alles erreichen, doch man bekommt nichts geschenkt. Die Geschichte zeigt Höhen und Tiefen im Spitzensport auf und man wird schnell merken, all der Erfolg und Ruhm kommt einem nicht einfach so zugeflogen, bis zu dem Jungen der hier am Anfang am Beckenrand steht und sich auf sein Training vorbereitet ist es ein weiter und harter Weg, mit vielen Rückschlägen und Erfahrungen. Doch nun zurück zu dem Jungen am Beckenrand, zu mir.

Mit dem Sprung ins Wasser und von warmen 32 Grad, landen wir beim Auftauchen im Jahr 2002.Es ist nicht Sommer, sondern Winter, es hat keine 32 sondern höchstens gefühlte -32 Grad. Wir befinden uns im Heilbronner Stadtbad Soleo im Schwimmtraining des ASV Heilbronns. Genau hier nach diesem Sprung vom Startblock und dem Beginn des Schwimmtrainings fängt meine Unterwasserrugbygeschichte an.

Im Moment bin ich Danny Michael Eidam knappe 16 Jahre jung und schwimme seit 7 Jahren. Kurz vor dem besagten Sprung meine ich noch zu ein Paar Schwimmkameraden, darunter auch einer meiner besten Freunde und Weggefährten Torsten, es werden hier immer weniger und eigentlich ödet mich das alles mega an. Bahn auf, Bahn ab, die ganze Zeit, da wird man doch blöd. Torsten nickte mitfühlend.

Diese meine Aussage hörte ein ehemaliger Schwimmer und entfernter Bekannter und Trainer des Unterwasserrugby Teams Heilbronn und meinte nur lächelnd, wenn dir so langweilig ist und du mutig bist, dann komm doch nach deinem Training bei uns im Training vorbei. Interessiert nickte ich und setzte zum besagten Sprung an…

Fortsetzung folgt morgen!

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