Home / Entertainment / 127 Hours – Der mitreissendste Film des Jahrzehnts

127 Hours – Der mitreissendste Film des Jahrzehnts

Es ist die Geschichte eines der tapfersten Männer in der Geschichte, eines Mannes, der den stärksten Kampf überlebt hat, den man führen kann – gegen sich selbst.

Aron Ralston. Der Film “127 Stunden” behandelt die Geschichte vom größten Kampf dieses Mannes. Er ist ein Abenteuerer und ein Hitzkopf, er lässt sich durch nichts aufhalten und sich nichts vorschreiben. Er riskiert alles und bezieht daraus die größten Kicks, die ein Mann überhaupt erleben kann. Er liebt die Natur, er lebt die Natur und er hat ein ganz großes Ziel: Alle 59 Viertausender der USA zu besteigen.

Doch der Weg zu seinem Ziel wird abrupt unterbrochen, von einem großen, schweren Felsen. Einem Felsen, der seinen Unterarm in einer Bergspalte einklemmt – ohne Aussicht auf Rettung. Damit steht unser Held vor der Wahl: Sterben oder sich selbst den Arm absäbeln. Schade nur, dass sein einziges Instrument in diesem Vorhaben ein stumpfes 4-Zentimeter-Messerchen ist. Soviel zu der Geschichte.

Doch warum bezeichne ich diesen Film als den mitreissendsten des Jahrzehnts? Weil es der erste ist, bei dem ich kotzen musste. Zwei Mal.

Dies kam bisher bei keinem einzigen Film vor und ich bin keiner, der Splatter und Gore verabscheut. Wie kam es denn?

Zuallererst ist es, meiner Meinung nac,h das Verdienst von Danny Boyle, der bei diesem Film Regie geführt hat. Er versteht es sehr gut den Zuschauer auf die Endszene hinzuführen, wobei man während dem Film mit dem Protagonisten emotional verschmilzt. Kurze, abgehackte Szenen der Aktionen, die für uns alltäglich erscheinen, wie Essen, Trinken und Schlafen prasseln in Nahaufnahme und gefühltem Zeitraffer ungeschont auf einen ein. Nach wenigen Minuten fühlt man das was der Protagonist fühlt, wenn er spärlich sein Wasser trinkt, spürt man selbst Durst.

Die ständigen Amateuraufnahmen, die Aron von sich macht lassen den Film noch realistischer wirken. Sich ständig verringernde Vorräte an Lebensmitteln, Energie und Hoffnung werden immer groß dargestellt – und man kann die Misere noch besser nachvollziehen.

Der nächste Lob geht an James Franco, der Aron Ralston schließlich darstellt. Es ist wirklich ein meisterhaftes Schauspiel das er bei diesem Film an den Tag legt. Jede einzelne Emotion ist beinahe perfekt dargestellt und schlägt direkt auf den Zuschauer über. Bis auf zwei Mädels ist er der einzige Schauspieler in diesem Film und vielleicht ist gerade das ein entscheidender Punkt. Man konzentriert sich nur auf Franco, man lebt und leidet mit ihm…

…und wenn es schließlich zur Amputationsszene kommt, dann es es irrelevant, ob man diese erwartet, oder nicht.

Es tut weh.

About admin

Hallo! Mein Name ist Vadim Manakov. Ich bin der Inhaber, Administrator und Hauptredakteur dieser Seite.

Check Also

Eine unvergesslich schöne Nacht für Männer im Casino

Ob in einer der gängigen Plattformen im Internet oder ganz traditionell vor Ort: Ein Casino ...

Skip to toolbar