Warum Männer angepisst sind

“Gib der modernen Frau den Mann, den sie verdient. Keinen.” Woher diese Einstellung kommt und was mittlerweile alles damit verbunden ist kannst du in diesem Artikel lesen.

Es ist wahr, viele Männer in ihren Zwanzigern und Anfang Dreißigern haben die Schnauze voll von Frauen. Die Einstellung gewinnt immer mehr an Bedeutung, sowohl in den USA, als auch in Europa und dem Rest der westlichen Welt.

Etliche Frauen beschweren sich, Männer wollen ums Verrecken nicht erwachsen werden und bleiben bis in die frühen Dreißiger irgendwo zwischen dem Lala-Land und der realen Welt gefangen.

Männer entgegnen: “Wir stecken nicht in dieser Phase fest, wir treffen einfach nur die Wahl in dieser Phase zu bleiben, denn es gibt absolut keine begehrenswerten Frauen in Amerika. Sie werden ausgebrütet um Männer zu missbrauchen” - schreibt eine Seattler Zeitung.

Im weiteren Text: “Tut uns leid Mädels. Doch im Zeitalter von Playstation 3, 24-Stunden-Sportsender und Internetpornos seid ihr nun überflüssig. Oder zumindest euer ganzes Rumgewinsel, Nervensägerei und das Stehlen unserer hart verdienten Kohle”.

Als ich das gelesen habe, dachte ich mir nur: “Oh yeah! Zeitungen schreiben darüber. Jetzt kommt die Scheiße breitbandig hoch”

Das Problem ist nicht neu für mich, ich kenne es und habe mich damit auseinandergesetzt und ich habe starke Vermutungen, wo die Wurzel des Problems herrührt.

Seit unserer Kindheit werden wir nach den demokratischen Prinzipien der Gleichberechtigung erzogen. Seit eben dieser Zeit prasseln kognitive Dissonanzen auf uns ein – meist was Frauen angeht. Was das sein soll?

Ich gebe ein Beispiel:

Wenn du ein Problem mit einem Kerl hattest, dann gabs oft aufs Maul. Ob die du Prügel kassiert hast, oder der andere Kerl war erstmal zweitrangig, es ging nur um den Fakt der Gewalt.

Wenn das jemand mitgekriegt hat, dann gab es vielleicht eine halbherzige Rüge, aber ansonsten ließ man solchen Sachen meist unter dem Motto “Jungs prügeln sich eben” durchgehen.

Wenn du ein Problem mit einem Mädchen hattest, dann….war Prügeln irgendwie nicht angesagt, es sei denn du heißt Charlie Sheen. Warum nicht? Weil “Mädchen schlägt man nicht”  die Peitsche der sozialen Konditionierung war.

Und genau hier fing es an unser kleines Gehirn in kleine Stücke zu reissen. “Moment mal, wir sind doch gleichberechtigt und auch sonst, sind ALLE gleichberechtigt, also sollte ich doch Petra genauso eine klatschen können, wie vorgestern Hannes. Nope. Mädchen schlägt man nicht. Aber dann sind wir ja nicht gleichberechtigt. Oder Petra ist gleichberechtigter. Genau, wahrscheinlich ists so.” Dieser innere Monolog hat uns wahrscheinlich vor dem Syndrom der multiplen Persönlichkeit bewahrt, hat aber den ersten Stein auf den Weg eben dieser Gleichberechtigung gelegt.

Frauen schlagen – klar ist das ein hartes Beispiel, doch im weiteren Lebensverlauf treffen wir auf Frauenparkplätze und Fitnesscenter mit 2 Saunen – eine für Frauen und eine gemischt. Ach, jeder kann sich seine Palette der Frauenbevorzugung aufgrund ihres “schwachen” Geschlechts selbst zusammenreimen, doch das ist nicht der Zentralpunkt, der den modernen Mann ausrasten lässt.

Dieser liegt wohl eher in seiner unveränderten Rolle, wenn es Liebe, Beziehung, Sex und Romantik geht. Denn die moderne Frau will immer noch einen Gentleman. Einen der fürs Restaurant zahlt, Blumen bringt und sie mit Geschenken überhäuft. Der sie anspricht und nicht umgekehrt, sie zu einem Date einlädt, den ersten Schritt zum Sex und auch benahe jeden neuen macht.

Doch wir haben keinen Bock darauf. Wir wurden erzogen, dass wir alle gleichberechtigt sind und Frauen haben erreicht, aufgrund ihres “Schwacher-Geschlecht-Modus” überberechtigt zu werden. Wenn Frauen meinen an der Bar sitzen zu müssen und auf den Mann zu warten, dann meinen Männer vor der Glotze sitzen zu dürfen und bei einem Bierchen Facebook-Bekanntschaften zu schließen.

Wenn Frauen ihr Geld verdienen und das auch oft mehr als wir, dann erwarten wir, dass jeder seine Kosten selber trägt – zumindest solange, bis wir in einer Beziehung sind und diese fängt schließlich mit dem Sex an.

Wir sind keine Sponsoren und auch keine Romantikhelden. Wir sind Männer, die sich immer Mühe geben. Und wir sind alle gleichberechtigt.

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