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Der Bann der Medien, oder „Wachen wir mal alle kurz auf“

Handy, Computer, Smartphone, Appstore, Fernsehen, Internet… Warte mal, wann wars du das letzte mal außerhalb der Matrix?

Wir leben in einer Welt, die von Information beherrscht wird, man kann ja sagen, dass wir im Informationszeitalter leben. Wir sind von dieser ständig umgeben und wir umgeben uns ständig mit mehr. Wir brauchen jetzt nicht mehr vor der Glotze und/oder PC rumhängen, wir können unsere Medien mitnehmen und uns überall in die Informationswelt begeben, uns ablenken, der Langeweile entfliehen.

Ich rede von Smartphones, ja. Ich fasse diese Entwicklung nicht einmal negativ auf, das ist sie nicht. Sie ist einfach nur eine Gegebenheit. Klar können wir mehr und mehr Information jeden Tag verarbeiten, wenn wir uns ständig mit dieser umgeben, aber ich glaube dabei vergessen wir eine klitzekleine und doch immens wichtige Angelegenheit.

Diese Angelegenheit heißt „Zeit für sich nehmen“ und damit meine ich wirklich für sich. Es ist sicherlich ein Heidenspaß sich nach der Arbeit, Uni, oder Schule vor den PC, oder Fernseher hinzuhauen und abzuschalten. Oder einfach mal mit seinem iPhone auf der Couch herumzuliegen und Doodlejump zu spielen. Doch Zeit für sich nehmen hat eine verdammte Menge Vorteile und ich behaupte, dass diese Fähigkeit vital ist. Und doch geht sie uns verloren.

Ich glaube es war Donald Trump, der zum ersten Mal die Wichtigkeit der „Halben Stunde für Sich“ besonders hervorgehoben hat. Er sagte, er arbeite den ganzen Tag, doch in der halben Stunde in der er einfach nichts tut und sich nichts vornimmt, generiert er die meisten Ideen und Strategien und das ganz von alleine. Donald ist ein Multimilliardär und behauptet, dass er ohne dieser halben Stunde möglicherweise jetzt immer noch ein Makler geblieben wäre und kaum aus den Schulden rauskommen würde.

30 Minuten abschalten, von allem – das ist das was ich vorschlage.

Doch am Ende will ich dann doch einen Denkanstoß in den Raum stellen. Wenn wir durch die oben genannte Entwicklung immer mehr Info täglich verarbeiten, sollten wir doch an sich uns auch mehr Zeit zum Schlafen nehmen. Naja, zumindest 8,5 anstatt 7,5 Stunden. Denn Schlaf bezweckt zum Teil erwiesenermaßen auch die „Arbeitsspeicherleerung“, so dass Information wieder verarbeitet werden kann.

Es ist nur so, dass in letzter Zeit immer mehr Menschen in meiner Umgebung über Schlafmangel und schlechten Gemütszustand klagen….

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