Der ganze Wikileaks-Wahsinn scheint langsam zu einem Trend auszuarten. Nun gibt es sogar Pornwikileaks – eine Seite, die es sich zur Bestimmung gemacht hat, die wahren Identitäten von Pornostars aufzudecken. Dabei oft auf eine sehr unschöne Weise.
Kürzlich berichtete Gawker über den neuen Wikileaks-Mutanten, der sich nun mit Pornostars beschäftigen soll. Abertausende Darsteller und Produzenten sollen nun unter ihren wahren Namen der Öffentlichkeit präsentiert werden – koste es was es wolle.
Monica Foster ist die erste, die um Hilfe schreit. In einem Interview mit “The Daily Beast” berichtet sie, dass nicht nur ihre Identität aufgedeckt wurde, sondern auch ihr Arbeitsplatz und sogar die private Telefonnummer aufgedeckt wurden. Selbst die Namen ihrer Verwandten und auch ihre Adressen wurden fein säuberlich von Anonymen auf Pornwikileaks präsentiert.
Dabei sind die Artikel alles andere als neutral geschrieben. Die Schauspielerinnen werden häufig als Huren bezeichnet, als verkäufliche Schlampen und werden auch mit weiteren Beleidigungen übergossen – Moderation Fehlanzeige. Es scheint auch, dass die Seite von einer Einzelperson, oder einer ziemlich kleinen Gruppe betrieben wird, denn so wie diese bisher aussieht kann es kein professionelles Projekt sein.
Ein ziemlich langsamer Seitenaufbau zeugt auch vom einem 0815-Server. Wie weit das Projekt gehen wird, steht in den Sternen, doch selbst jetzt ist es ein einziger sozialer Terrorakt.

wahrscheinlich stellen die leute das rein, die sich am meisten an den damen aufgeilen