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Das Einfache oder das Wichtige – das ist die Frage!

Wenn wir eine Reihe von Aufgaben vor uns haben, welche gehen wir dann zuerst an? Die wichtigen, oder die einfachen? Dieser Artikel ist eine kleine Ergänzung zu dem Parkinsonschen Gesetz und kann dir möglicherweise helfen deine Arbeit noch effektiver zu gestalten!

Wir berichteten vor kurzem über das Parkinsonsche Gesetz und dieser Artikel soll ein kleiner Zusatz zu diesem Thema sein. Es ist nämlich so, dass eines der Parkinsonschen Gesetze sehr oft übersehen wird. Die Quintessenz von diesem Gesetz ist die folgende:

“In Diskussionen werden die einfachsten Themen am ausführlichsten diskutiert, weil davon die meisten Teilnehmer Ahnung haben – und nicht die Themen, die am wichtigsten sind.”

Das Gesetz bezieht sich dabei sowohl auf Diskussionen, als auch auf Ausführung von Aufgabenlisten. Wenn eine einzelne Person, oder eine Arbeitsgruppe eine Liste von Aufgaben hat, dann werden meist zuerst die einfachen Aufgaben und nicht die wichtigen ausgeführt. Dies wiederrum führt zu:

  • Einer geringen Effektivität
  • Der Behinderung von Arbeitsprozessen weiterer beteiligter Arbeiter
  • Verzug des Gesamtprojektes
  • Einer weniger effizienten Ausführung der wichtigsten Aufgaben

Die Motivation und Energie ist am Anfang des Arbeitstages immer am größten und fällt langsam zum Ende des Tages ab, da wir ja schließlich müde werden. Werden die wichtigsten Aufgaben ans Ende des Arbeitstages vorgeschoben, kann man sich ganz gut das Ergebniss einer solchen Herangehensweise vorstellen.

Die Aufgaben werden dann zum einen langsam, zum anderen weniger gründlich oder ordentlich erledigt. Das schafft wiederrum zusätzliche Arbeit und das gesamte Projekt bewegt sich langsamer voran, als es sein müsste.

Soviel zur Theorie. Wenn wir dieses Wissen nun anwenden, so ergibt sich die Lösung für dieses Problem fast schon von alleine. Wir machen das Unbewusste bewusst.

Liegt erst einmal eine Aufgabenliste vor, so sollte man vor Beginn jeglicher Aktionen diese Liste nach Prioritäten sortieren. In den meisten Fällen sind es lediglich 20-30 % aller Aufgaben, die derart wichtig sind, dass sie 80% der Relevanz der gesamten Liste ausmachen – womit wir wieder bei Pareto wären.

Sind erst einmal diese 20% erledigt, so kann man sich getrost den Rest des Tages mit den übrigen 80% beschäftigen, mit dem guten Gefühl genug für heute erledigt zu haben, als dass sich das Projekt rapide voran bewegen kann.

Probiere es aus! Ich kann fast schon versprechen, dass es am Anfang ziemlich unangenehm sein wird. Andererseits gewöhnen wir uns schnell an alles und sich an Effektivität zu gewöhnen ist eine mehr als richtige Entscheidung!

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