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Audi sieht keine Zukunft für Carbon

Kann die Zukunft des Leichtbaus wirklich in Kohlenstofffasern liegen? Audi sagt nein!

Vor wenigen Wochen startete BMW die Produktion des neuen i3, bei dessen Konstruktion aktiv Carbonfaserteile verwendet werden. Viele Experten sehen diese Herangehensweise an den Leichtbau als einen Wegweiser in die Zukunft des serienmäßigen Automobilbaus.

Doch nicht alle teilen die Meinung mit dem bayrischen Hersteller. Audi meint, dass eine komplexere Strategie beim Materialeinsatz notwendig ist, wenn man dauerhaft innovative Ergebnisse liefern will. “Es ist sehr teuer Teile aus Carbon anzufertigen”, meint Ulrich Hackenberg, Chef der Technischen Entwicklung bei Audi. “Für uns sind zwei Faktoren essentiell – die Kosten und die Stabilität des Materials”.

Wie will Audi das Gewicht der Autos in Zukunft senken? Hackenberg erklärt die Strategie folgendermaßen: Bestimmte Teile des Autos brauchen eine hohe Stabilität und dürfen daher auch etwas teurer/schwerer sein. Doch teile, die keinen starken Belastungen unterliegen dürfen aus Leichtmaterial, wie dünnem Blech, oder Plastik angefertigt werden. Der springende Punkt ist der Verbund dieser Materialien zu einer Funktionseinheit und darin liegt zurzeit der große Entwicklungsschwerpunkt von Audi.

Die neuesten Erkenntnisse auf diesem Forschungsfeld dürften bereits bei der nächsten Generation des Q7 Modells umgesetzt werden.

 

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