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Game Up Your Life

Stelle dir für einen Augenblick vor du würdest das folgende Spiel spielen:

 

Gespielt wird auf einem kreisförmigen Feld, das aus konzentrischen Kreisen besteht. Das Feld stellt so etwas wie eine Zielscheibe dar. Die Kreise sind, wie auf einer Zielscheibe, mit Zahlen von 0 bis 10 versehen.

Die Anzahl der Spieler ist beliebig und die Spieler werden zum Anfang des Spiels zufällig auf dem Feld verteilt. Manche stehen auf dem siebten Kreis, manche direkt in der Mitte, auf der 10, andere wiederrum sind außerhalb des Feldes auf der 0. Das Ziel des Spiels ist, die Mitte zu erreichen.

Gespielt wird genau eine Sekunde und, nachdem der Startschuss fällt, muss man so schnell wie möglich die Mitte erreichen. Die Spieler die bereits in der Mitte stehen tun also gar nichts.

Das Spiel scheint sinnlos und unfair? Keineswegs! Denn dieses Spiel spielen wir jeden Tag, wenn wir an unseren Fähigkeiten arbeiten. Die zufällige Verteilung gibt es auch im Leben – jeder startet mit verschiedenen Voraussetzungen, doch jeder kann die Mitte erreichen.

Der 10er-Kreis stellt die Perfektion in einer bestimmten Fähigkeit dar, die restlichen Kreise die entsprechende Abstufung, bis zur Null, die völliges Unkönnen darstellt.

Beziehen wir das Ganze auf ein konkretes Beispiel – meinetwegen Kraftsport und speziell auf das Non-Plus-Ultra in dieser Disziplin, das Bankdrücken. Unsere zwei Spieler sind Peter und Daniel.

Daniel trainiert schon seit einigen Jährchen und ist ein ziemlicher Bär geworden. Er drückt 200 Kilo auf der Bank(eine 8 auf der Zielscheibe). Peter hingegen hat sein bisheriges Leben mit Kiffen und Onanieren verbracht, möchte nun aber aktiv Kraftsport betreiben. Er drückt 40 Kilo auf der Bank(eine 1 auf der Zielscheibe).

Die Spielzeit beträgt ein Jahr und nach diesem einen Jahr treffen wir unsere Sportler wieder. Daniel dachte sich, dass er sowieso schon viel erreicht hat und ging sein Training gemütlich an.

Er drückt nun 220 Kilo(eine 9 auf der Zielscheibe). Peter hingegen hat seinen Körper bis aufs Äußerste geschunden und drückt nun 90 Kilo(eine 4 auf der Zielscheibe).

Wer ist nun besser? Auf den ersten Blick ist es Daniel, denn 220 Kilo sind immer noch etwas mehr als 90. Doch wenn wir das Ganze in Prozenten betrachten, so hat sich Daniel lediglich um 10 Prozent gebessert, während es bei Peter 125 Prozent sind!

Was zählt ist nicht die Position auf der Zielscheibe, sondern der persönliche Vektor der Entwicklung. Peter ist nicht Daniel und Daniel ist nicht Peter. Jeder kann nur sich selbst entwickeln – das ist die erste Tatsache. Die zweite Tatsache ist, dass das Spiel überall und in jedem Bereich des Lebens gespielt wird.

Die dritte und die wichtigste Tatsache ist – das Spiel beginnt jede Sekunde.

Mache etwas draus! Du hast keine Zeit für Gimmicks!

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  • Henrik

    😀
    ja, wenn mans so sieht…

    Da kann man ne eigene Ethik erfinden.

  • Eher Handlungsstrategie. Aber wie du schon sagst, wie mans sieht…

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