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Reizüberflutung schädigt das Gehirn

Der neue Artikel im Nature Journal bestätigt es. Zu viele Reize lassen das Gehirn eingehen. Was soll man dagegen unternehmen?

Die armen Mäuse. Kaum geboren, werden sie einer dauerhaften Reizüberflutung ausgesetzt, im Namen der Forschung. Diverse natürlichen und weniger natürlichen Töne, Schall, weißes Rauschen, diesen Mix kriegen die jungen Mäuse in den Laboren der Yale University. Reizüberflutung pur. Alles dafür, um hinterher ihr Gehirn zu untersuchen.

Das Fazit ist erschreckend. Es bilden sich bei der dauerbeschallten Gruppe weitaus weniger Blutgefäße im Gehirn, bis zu 70 % reicht die Abweichung.

Stress und Energiemangel wurde als Gründe ausgeschlossen. Bestätigt wurde die Annahme, dass bei Überreizung zuviel NO gebildet wird. NO ist das Molekül, das an der Bildung neuer Blutgefäße mit beteiligt ist. Die Forscher meinen, dass man annehmen kann, dieselben Vorgänge verlaufen im überreizten menschlichen Gehirn und bremsen somit Lernvorgänge.

Je mehr Input du also erfährst, umso weniger kannst du behalten. Was dagegen tun?

Zum Beispiel diesen Artikel lesen, wo ich bereits auf das Thema einging. Aber im Grunde genommen liegt die Antwort auf der Hand: Egal welche Geschwindigkeit die Welt von dir verlangt, nimm dir Zeit zum Abschalten. Chill mal, ohne, dass du dabei Medien konsumierst.

Bildquelle: Flickr

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