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Never Ending Job

Was seid ihr von Beruf? Was wollt ihr in eurem Leben machen? Wollt ihr das bis ans Ende eurer Zeit machen?

Wie sehr liebst du deinen Job? Fast schon eine falsche Frage, alleine daher wie sie klingt. Job. Ein Wort, das nur die wenigsten mit Liebe assoziieren können. Gut. Anders gefragt, wie sehr liebst du das, womit du deinen Lebensunterhalt verdienst?

Mäßig? Dann wird das mit dem glücklichen Leben wohl kaum was. Selbst wenn du viel bei dem Job verdienst.

Ich kenne einen Kerl, der ein BA-Studium abgeschlossen hat, einen hochbezahlten Job angetreten hat, so dass er Geld mit dem Arsch kauen konnte und diesen vor Kurzem, nach nicht einmal 3 Jahren schmiss, weil er ihn gehasst hat. Nun ist er arbeitslos und glücklich.

Du magst deinen Job sehr? Dann gehörst du zu der wohl eher seltenen Sparte, die zum einen beste Ergebnisse auf lange Zeit erzielt, zum anderen sehr reich ist und noch reicher wird. Die Rede ist dabei nicht nur vom Geld.

Überall hört man immer wieder die Belehrung, man sollte lieben, was man tut. Ist es jedoch nicht eher so, dass man das tun sollte, was man liebt?

Dieses Thema ist in unserer Gesellschaft von enormen Wert. Es wird immer wieder und überall aufgegriffen. Als erste Sparte würden mir Filme einfallen.

„Ich sehe soviel Potential, wie es vergeudet wird! Herrgott noch mal, eine ganze Generation zapft Benzin! Räumt Tische ab! Schuftet als Schreibtisch-Sklaven! Durch die Werbung sind wir heiß auf Klamotten und Autos… Machen Jobs, die wir hassen! Kaufen dann Scheiße, die wir nicht brauchen!“ -Fight Club

Filme, bei denen mir kein Mann einfällt, der sie nicht gesehen hat, nicht von diesen inspiriert wurde. Filme, wie Fight Club, oder American Beauty, Matrix, oder Wanted. Genau die Werke, die dieses Thema wieder einmal aufleben lassen, lediglich dafür, damit wir wenige Tage später wieder vom Hamsterrad der Jagd nach dem Rubel angelockt und verführt werden.

„Mein Job besteht im Wesentlichen darin, die Verachtung zu verbergen die ich gegen die leitenden Arschlöcher hege und wenigstens einmal am Tag die Herrentoilette aufzusuchen um ordentlich zu wichsen, während ich von einem Leben phantasiere, das nicht so sehr der Hölle gleicht.“ – American Beauty

Nehmen wir doch mal dieses Thema Stück für Stück auseinander und möglicherweise, hoffentlich auch, wird dieser Artikel eine permanente Inspiration für den einen, oder anderen, sein Leben von der Seite zu betrachten und in Richtung Glück und Zufriedenheit zu shiften.

Was die Gesellschaft verlangt VS was du willst

Du musst auf eigenen Beinen stehen können. Du musst eine Familie ernähren können. Du musst für deine Eltern sorgen. Du darfst nicht finanziell schlechter dastehen, als deine Mitmenschen. Das sind einige der vielen Gründe, die den gewöhnlichen Mann dazu veranlassen dem Geld hinterher zu rennen, anstatt das zu tun, womit und wobei er am glücklichsten ist.

Das Hobby zum Beruf, das ist der Traum von vielen, doch wieviele verwirklichen diesen? Leider nicht allzu viele und der größte Blocker dabei ist das Geld.

Das Hobby zum Beruf impliziert, dass man über seine Beschäftigung genug Geld verdient um sich nicht nur über Wasser zu halten, sondern auch etwas mehr darüber hinaus. Je nachdem in welcher Lebenslage man steckt, fühlt man sich auch für die Menschen, die man liebt, finanziell verantwortlich.

Es gibt gute und schlechte Nachrichten und unüblicherweise fange ich mit der guten an. Egal was deine Berufung ist, kannst du darüber mehr als genug Geld verdienen.

Die zentralen Faktoren, die dazu führen sind das Können, das Finden der Nische und die Vermarktung. Die schlechte Nachricht: Den meisten unter uns mangelt es an allen drei.

Die zweite gute Nachricht ist: Wenn du alle drei Faktoren unter einen Hut bringst, dann kannst du dein Leben lang das tun, was dir am nächsten liegt.

Das Streben nach Glück

Eine Beschäftigung, die du so sehr begehrst, dass du sie am liebsten zu deinem Beruf machen würdest, ist nicht unbedingt die, in der du der absolute Meister bist. Was von dir verlangt wird sind die magischen 10 000 Stunden Übung, die dich nicht einfach in den oberen Prozentsatz, sondern das obere Promille der Meister schießen.

Falls du schon mal Online-Rollenspiele gespielt hast, versuch das einfach mal aus dieser Sicht zu sehen. Um von Level 1 auf Level 2 zu kommen, braucht es nahezu keinen Aufwand. Nach einem Jahr erreichst du Level 100 und von da an wird es interessant. Ein sehr kleiner Prozentsatz der Spieler erreicht dieses Level, doch es sind immer noch viele. Der Großteil von ihnen macht sich nicht mehr die Mühe diese bestimmte Fertigkeit zu pushen, da der Aufstieg zum 101. Level schon 3 Monate dauert. Doch wenn du dieses Level erreichst bist du ihnen maßlos überlegen. In dieser einen Fertigkeit, doch das bist du. Die Pyramide spitzt sich nach oben immer weiter zu.

Je meisterhafter du in deiner Zunft bist, desto größer ist die Bereitschaft der Kunden Geld für deine Fertigkeiten auszugeben. Halte es dir einmal vor die Augen, dass Menschen für die weltweit besten Shishas hunderttausende Euro ausgeben, dass es Männer gibt, die Stecknadelköpfe bemalen, oder Rasierklingenschneiden gravieren. Es gibt genug Kunden, die auch, oder gerade diese Produkte kaufen wollen. Für Tausende, gar Millionen Euro.

Nein, wirklich, es gibt auf dieser Welt irgenwo einen Menschen, dem es einen Affenspaß macht eine verdammte Rasierklingenschneide, die wenige Mikron breit ist, zu gravieren. Er arbeitet nachts, weil in der stillen Dunkelheit weniger Autos fahren. Diese rufen nämlich Erschütterungen hervor, die ihn an seiner Arbeit stören. Er graviert Schneiden, braucht Monate dafür und verkauft seine Produkte für den Preis eines Aston Martin.

Wenn dieser Mann existiert, dann schaffst du es auch dein Hobby zum Beruf zu machen. Doch musst du natürlich, wenn auch nicht DER beste, so gewiss zu der Elite gehören, was du nur schaffst, wenn du mehr Zeit in dein „Hobby“ investierst, als du es jetzt schon tust. 10 000 Stunden sind nicht über Nacht erreicht.

Selbst wenn du ein Meister bist, reicht das alleine höchstens um dein Ego zu füttern. Du musst deine Kundschaft finden. Die Nische, die dich füttert. Wer ist an deiner Fertigkeit, deinem Produkt interessiert? Finde es heraus und – vermarkte dich.

Präsentiere dich als der Meister, der du bist, verkaufe, verhandle, biete dich an. Finde die ersten Kunden, hole die ersten Aufträge rein und…steigere dich. Steigere dich stetig. In deiner Fertigkeit, deinen Kunden und auch deinen Preisen.

Es ist ein langer Weg, doch selbst der längste Weg fängt mit dem ersten Schritt an und einige Zeit später, mitten auf deiner Reise zu deinem persönlichen Glück wirst du den erwünschten Status erreichen. Deine liebste Beschäftigung füttert dich. Dich und deine Familie. Und du wirst nie mehr von der Rente träumen, denn dein Traum wird das ewige Leben sein, damit du in alle Ewigkeit das tun kannst, was du tust.

The Never Ending Job.

 

 

Bildquelle: Flickr  Joi Ito

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