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Wie Ebola viele Menschen reich macht

Die ersten Fälle von Ebola Erkrankten und Toten werden in Europa und den USA gemeldet. Doch wer profitiert davon?

Es ist nicht lange her, da haben sich Menschen in der westlichen Welt noch sicher gefühlt. Ebola war ein Problem Afrikas, doch plötzlich haben wir Erkrankte in den USA und Europa und auf einmal betrifft es uns doch stärker, als es uns lieber ist.

Die Quelle des Übels

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass in den USA, oder europäischen Ländern eine Epidemie ausbricht. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir das Problem weniger ernst betrachten sollen. Ebola ist sicherlich für Afrika eine viel größere Bedrohung als für Europa, doch es ist notwendig das Problem an der Wurzel zu bekämpfen, sowohl aus humanen, als auch pragmatischen Gründen.

Eine der Abwehrmaßnahmen ist die Entwicklung von Impfungen und Medikamenten gegen die Krankheit und so gibt es immer mehr Spekulationen über diese Produkte. Wo Produkte sind, ist auch Geld und wo Spekulationen sind, sind immer gierige Menschen, die den größtmöglichen Profit erzocken wollen – selbst wenn es sich dabei um eine Epidemie und Menschenleben handelt.

Ebola-Schlagzeilen sind profitabel für die Pharmaindustrie

Es werden zurzeit einige experimentelle Medikamente gegen Ebola angeboten, wie:  ZMapp, Tekmira und andere.

Seit dem Ausbruch der Epidemie in Afrika sind die Aktienkurse der Produzenten ständig gewachsen, doch als der erste Fall in den USA gemeldet wurde haben die Kurse noch viel größere Sprünge hingelegt.

NewLink Genetics, Tekmira, BioCryst Pharmaceuticals und Serepta Therapeuticals sind die prominentesten Kandidaten dabei: Alleine die Aktien von Tekmira machten einen Sprung von +20% nachdem der erste US-Erkrankte bekannt wurde.

Profitable Panik

Je mehr Menschen Angst vor Ebola haben, desto mehr Kapital scheint die Pharmaindustrie daraus schlagen zu können. Es sind nicht nur Pharmaunternehmen, die davon profitieren, sondern Firmen wie Lakeland, die zwar keine Medikamente, sondern Schutzanzüge und andere Schutzausrüstung produzieren, die im Falle einer Epidemie von Nöten wäre.

Die Panik wird auch nicht unauffällig künstlich aufgeheizt, was auch nicht zum erstem Mal passiert. Schweine- und Hühnergrippe und SARS haben der Industrie bereits als finanzielle Magnete gedient. Die Entwicklung von Medikamenten wird immer teurer und schwieriger und in der Pharmaindustrie geht es oft rau zu. So ist es ein Segen, wenn die Welt auf einmal Hoffnung in Unternehmen setzt, die es schwer haben.

Angst ist oft gleich Geld.

 

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