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Sixpackwahn lässt Männer süchtig und krank werden

Der Sommer naht und man sieht immer mehr Jogger auf den Straßen und Fitnessstudios scheinen immer voller zu werden. Jedes Jahr sehe ich immer wieder dies selbe Bild, wie einen verspäteten Nachzügler von Weihnachten und Silvester.

Alle versuchen den Winterspeck loszuwerden, machen eine strenge Diät und schinden sich mit Sport. Einige wiederrum machen es zu exzessiv, essen zu wenig, trainieren zuviel. Sie bremsen sich oft dadurch aus und starten den Teufelskreis aufs Neue, machen sich krank und dann noch kränker und der Trend wächst und gedeiht.

Zum ersten Mal in der Geschichte verzeichnen Sport- und Ernährungswissenschaftler mehr Essens- und Selbstbildstörungen bei Männern, als bei Frauen.

Das Ziel, weswegen sich immer mehr Männer kaputt trainieren, ist der Wunsch im Sommer oben ohne rumzulaufen, vor allem auf Open Air Events.

Die Selbstbildstörung, die dabei entsteht, nennt sich Muskeldysmorphie und wird bereits jetzt die Magersucht der Männer genannt.

Dabei scheint es den Betroffenen, dass sie schmächtig, oder nicht gut genug durchtrainiert sind, ungeachtet dessen wieviel Muskelmasse sie haben, oder wie gering ihr Körperfettgehalt ist. Sie sind einfach nie zufrieden mit sich selbst.

Den Schätzungen nach sind in Deutschland 800 000 Männer betroffen und etwa die Hälfte von ihnen haben, oder werden früher oder später zu Steroiden greifen.

Die Entwicklung ist sehr gefährlich, also nehmt euch in Acht, Jungs!

Image: TinMan Juggernaut via Flickr

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