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Boeing entwickelt Star-Wars-Schutzschilde und sie basieren auf uralter Technologie

Kraftfelder wie in den Science-Fiction-Klassikern könnten bald Realität werden. Boeing meldete die erste Vorrichtung, die nicht-feste Schutzschilder erzeugt, an. Dabei ist die Technologie schon sehr lange bekannt.

Boeings Erfindung funktioniert folgendermaßen: Sobald sich ein Projektil nähert, oder vor allem sich eine Explosion neben dem zu schützenden Fahrzeug entwickelt, wird durch einen sehr starken elektrischen Impuls Luft, oder Flüssigkeit so stark erhitzt, dass dabei Plasma entsteht. Das Plasma dehnt sich extrem schnell aus und raubt somit dem Projektil, oder der Explosion eine Menge Energie, so dass der Schaden am Fahrzeug minimiert wird.

Woher die Technologie kommt? Aus Russland der Nachkriegszeit. Bereits 1949 experimentierten sowjetische Ingenieure mit der sogenannten Reaktivpanzerung, die nichts anderes darstellt, als Sprengstoffpakete. Damals wurden die Experimente zwar eingestellt, in den 80er jedoch wieder aufgenommen und seitdem sieht man fast alle Panzer mit quadratischen Kacheln behängt. Diese Kacheln sind die eben genannten Sprengstoffpäckchen, die explodieren, sobald sie von einem Geschoss getroffen werden. Dabei wird dem Geschoss durch die Explosion Energie geraubt und das Geschoss von seiner Bahn abgelenkt, so dass es der Panzerung kaum Schaden zufügt.

Boeing macht nun dasselbe, mit dem Unterschied, dass sie Plasmageneratoren, statt C4 verwenden. Clevere Jungs!

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