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José Mujica: Der ärmste Präsident der Welt

José Alberto Mujica Cordano, das ist der Name des Mannes auf diesem Bild, eines Mannes, der in seiner Küche steht und sich einen Tee macht.  Uruguay ist seine Heimat und auch sein Spielfeld, denn er ist der mächtigste Mann in seinem Land. Er meint es gut mit seinem Volk, er meint es nur allzu gut. Uruguay ist kein sehr wohlhabendes Land und doch wirtschaftlich relativ gut entwickelt.

Wenn man sich den Lebenstil der Herrscher von weniger wohlhabenden Länder, vor allem auf dem afrikanischen Kontinent, vor die Augen führt, dann könnte man meinen, dieser Mann könnte auch in einem riesigen Anwesen leben, Mojitos schlürfen und Milizen befehligen, die das geschundene Volk durch Gewalt davon abhalten zu rebellieren.

Was wir aber hier sehen ist genau das Gegenteil. El Pepe, wie er von seinen Landsleuten genannt wird, spendet etwa 90% seines Einkommens an wohltätige Projekte in Uruguay. Er verdient 263 000 uruguayische Peso(ca. 9 000Euro) und behält davon lediglich 26 300 Peso(ca. 900 Euro).

Er verzichtet darauf im Präsidentenhaus zu wohnen und lebt in einem Dorfhaus, schöpft sein Wasser aus dem Brunnen, züchtet mit seiner First Lady Blumen. Seine politische Karriere führt über Partisanenbewegungen, bei denen er mehrere Verletzungen erlitten hat. Ganze 14 Jahre seines Lebens verbrachte er als politischer Gefangener in Gefängnissen und mauserte sich doch an die politische Spitze.

Die kostspieligste Anschaffung in seinem ganzen Leben war ein Volkswagen Käfer, Baujahr 1987, Kostenpunkt 1450 Euro.

Was meint ihr? Ein Vorbild für alle, oder überzogene Märtyrerei?

 

elpepe1

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