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Wie Steve Jobs seinen Geist trainiert hat

Über Steve Jobs wurde bereits so viel geschrieben, dass er mittlerweile zu einer Legende geworden ist. Kaum jemand wird auch bestreiten, dass er eine der einflussreichsten Personen der letzten Jahrzehnte gewesen ist.

Oft suchen Menschen nach einem bestimmten Geheimnis in solchen Personen wie Jobs. Was hat ihn so großartig gemacht? Wo in ihm war der göttliche Funke versteckt, der ihn zu so einer Berühmtheit gemacht und ihm so einen Einfluss verschafft hat.

Auf solche Fragen gibt es nie eindeutige Antworten. Man kann solche Menschen lediglich als ein Ganzes betrachten, gemeinsam mit der Umwelt in der sie aufwuchsen und gearbeitet haben.

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Steve Jobs hat jedoch eines seiner “Geheimnisse” stets ausposaunt und allen seinen Mitarbeitern ans Herz gelegt. Es ist das Geheimnis des klaren Geistes, das er aus seiner Reise nach Indien mitnahm. Die Rede ist von Meditation.

Jobs hat häufig meditiert, um Stress zu reduzieren und eine Geistesklarheit wieder zu erlangen. Was er selbst darüber sagt:

“Wenn du einfach nur da sitzt und beobachtest, dann wirst du sehen, wie grenzenlos deine Gedanken sind. Wenn du versuchst sie zu unterdrücken, wird es nur noch schlimmer. Aber mit der Zeit beruhigt sich dein Geist von alleine und du lernst deine Gedanken zu kontrollieren.

In diesem Moment erwacht deine Intuition und du siehst alles um dich herum klarer, als du es bisher gesehen hast.”

Unter Meditation stellen sich Menschen oft etwas kompliziertes vor. Jobs jedoch betrieb die einfachste Form davon, die bewusste Meditation.

Die Technik geht wie folgt:

1. Setze dich bequem hin und entspanne dich ein paar Minuten lang.

2. Versuche dich nun auf die Leere, den Hintergrund vor dem die Gedanken stattfinden und nicht auf die Gedanken selbst zu konzentrieren. Wenn die Gedanken kommen, beobachte sie, markiere sie als “Gedanken” und schaue wie sie fließen.

3. Nach wenigen Minuten kommen immer weniger Gedanken auf und der Geist beruhigt sich. Nun kannst du diesen Zustand soweit vertiefen, wie du magst.

Es erfordert etwas Übung und Geduld, bis man relativ zügig in diesen Zustand gleiten kann, aber es lohnt sich. Oft fühlt man sich schon nach 3-4 Minuten so entspannt, wie nach einem Mittagsschläfchen.

Diese Technik wird auf regulärer Basis in Unternehmen wie Target, Google und Ford angewandt. Und wenn Steve Jobs überzeugt war, dass diese Technik das volle Potential seines Gehirns entfalten konnte, dann lohnt es sich vielleicht sie auszuprobieren, was meinst du?

Image: Srinath H Shankar via Flickr

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