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Bescheidenheit schmückt keinen Mann

Jahrhunderte lang galt Bescheidenheit als eine positive Seite bei sowohl Männern, als auch Frauen. Doch Zeiten ändern sich und mittlerweile steht es fest – mit Bescheidenheit kommt Mann heutzutage nicht weit.

Ein bescheidener Mann wird von seinem Umfeld als willensschwach und unsicher wahrgenommen. Das kann spätestens bei der Jobsuche fatal sein, wenn der Vorgesetzte sich eher für den aktiveren Konkurrenten entscheidet.

Diese Erkenntnisse liefert uns Rutgers, die Universität von New Jersey. Neulich führten die Forscher der Uni eine Studie durch, an der sich 100 Studenten und 132 Studentinnen beteiligten.

Der Ablauf bestand darin, dass den Studenten 15-minütige Videos von Vorstellungsgesprächen gezeigt wurden, bei denen sich die Bewerber bescheiden und weniger bescheiden verhielten. Die Bewerberrollen wurden von professionellen Schauspielern übernommen, was die Studenten natürlich nicht wussten.

Hinterher durften die Studenten ihre Bewertungen bezüglich der Bewerber abgeben.

Das Ergebniss fiel so aus, dass die bescheidenen Männer die schlechtesten Bewertungen bekommen haben, was ihre Chancen auf die Arbeitsstelle angeht. Dies gaben sowohl Männer, als auch Frauen an. Dabei hatten alle Bewerber gleichwertige Lebensläufe und Leistungsnachweise.

Die bescheidenen Bewerberinnen hingegen wurden sowohl von Männern, als auch von Frauen genauso gut bewertet, wie ihre weniger bescheidene Konkurrentinnen.

Fazit: Bescheidenheit wird heutzutage nur noch Frauen vorbehalten. Bei uns herrschen weiterhin die Gesetze des Dschungels – jetzt sogar wissenschaftlich bewiesen!

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