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Sex Und Roboter: Wie Technologie Unser Sexualleben Verändern Wird

Leicht entsteht der Eindruck, dass die Entwicklung der Maschinen zurzeit sehr schnell voranschreitet. Die Maschinen lernen beispielsweise zu träumen und automatisch Objekte zu erkennen. Das wäre noch vor 10 Jahren undenkbar und stellte eine der größten Herausforderungen der KI-Forschung dar. In Japan gibt es gar ein Hotel, das nur von Robotern bedient wird und die Entwicklungen in der Robotik und die Entdeckungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz häuften sich in den letzten Jahren.

Die Roboter könnten innerhalb weniger Jahrzehnte fest in unserem Leben integriert sein. Die Rede ist hierbei natürlich von humanoiden Maschinen, denn ohne ihre funktionalen Ausführungen möchte bereits heutzutage kein größeres Unternehmen agieren. Die Androiden werden verschiedenste Funktionen übernehmen können und eine dieser Funktionen wird unweigerlich die des sexuellen Partners sein, wenn nicht gar die erste, die implementiert wird. Im Film “Ex Machina” wird der Protagonist von einem Gynoid virtuos verführt, bis er sich in sie verliebt. Wenn du denkst, dass es sich hierbei um reine Science Fiction handelt, dann liegst du falsch. Bereits jetzt gibt es Projekte, Sexpuppen mit künstlicher Intelligenz auszustatten und sie somit interaktiv zu machen.

Wie weit sind wir wirklich von der zweiten Sexrevolution entfernt und welche Probleme sind noch zu überwinden?

Noch vor wenigen Jahren war Robotersex lediglich eine relativ kleine Fetisch-Sparte, unter der Bezeichnung ASFR, doch mit der Entwicklung der Soft- und Hardware wachsen die Möglichkeiten rapide.

Zum einen gibt es da, wie bereits genannt, die Real Dolls, die bisher die besten Ganzkörpernachbildungen darstellten und zu den teuersten Sexspielzeugen zählen. Wenn diese nun mit einer KI ausgestattet werden, dann bleibt uns nur noch ihre Systeme zu perfektionieren und anzupassen. So lange, bis die Androiden und Gynoiden nur noch schwer von einem echten Menschen unterscheidbar sind. An der Umsetzung dieser Vorstellungen ist nicht nur der Hersteller der Real Dolls interessiert. Das Unternehmen TrueCompanion hat bereits eine interaktive Sexpuppe gebaut. Diese nennt sich Roxxxy und kostet etwa $7000-9000. Klingt ganz nett, wenn da nicht ein kleines Problemchen wäre:

Im Video erkennt man das größte Problem der Puppen auf den ersten Blick: Sie wirken so echt und unecht zu gleich und das ist…gruselig. Es gibt sogar ein Phänomen, das beschreibt, warum sie gruselig wirken. Der Robotikprofessor Masahiro Mori hat in den 70er Jahren die Hypothese des sogenannten Unheimlichen Tals formuliert: Je ähnlicher ein Objekt einem Menschen ist, desto mehr Sympathie empfindet man diesem gegenüber, außer es wirkt minimal abweichend vom “Original” – die geringe Abweichnung landet im Unheimlichen Tal(Uncanny Valley).

461px-Mori_Uncanny_Valley.svg

Als Probleme auf dem Weg zu einem Koexistenz von Menschen und Robotern kann man somit folgende nennen:

  • hohe Preise für die Roboter selbst und die Entwicklungen im der KI-Forschung und Robotik
  • bisher eine gegen Null tendierende gesellschaftliche Akzeptanz von Androiden
  • das Unheimliche Tal als psychologische Blockade bei vielen Menschen

Man kann nur schwer schätzen, wann die Roboter wirklich zu einem Teil der Gesellschaft werden und wann diese als Partner akzeptiert werden würden. Jedoch sieht man, dass der Fortschritt diese Zukunft schneller möglich machen kann, als man es sich vorstellen kann.

Bildquelle: Michael CoghlanSmurrayinchester

About Vince March

Als einer der ersten Autoren stand Vince March bereits in den Anfängen von Men's Finest an der Seite der Gentleman Community. Durch breit gefächerte Interessen beteiligt sich Vince mit seinen Artikeln an allen Kategorien und das nicht zu selten.

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