Home / Lifestyle / Die Kunst der Selbstdisziplin

Die Kunst der Selbstdisziplin

Selbstdisziplin ist eine Eigenschaft, die nicht nur für erfolgreiche Geschäftsleute, sondern für jeden Menschen von vitaler Bedeutung ist. Es ist gleichgültig wie talentiert man ist – ohne Disziplin werden diese Talente niemals zum Vorschein kommen.

Die Disziplin ist die Fähigkeit bewusste Entscheidungen zu treffen, ohne sich emotional von diesen beeinflussen zu lassen, notwendige Sachen zu erledigen, auch wenn man keine Lust dazu hat. Disziplin verhindert persönlichen Verfall und lässt dich jeden Bereich deines Lebens kontrollieren – und so lernst du es diszipliniert mit dir selbst umzugehen!

“Ich hatte nie ein Talent für den Kampfsport. In meinem Verein waren viele Jungs, die weniger trainiert haben als ich und dennoch besser waren als ich. Doch ich hatte meine Disziplin, meinen Willen und meine harte Arbeit.”

- Fedor Emelianenko.
Gegenwärtig von 3 größten MMA-Ligen als stärkster Kämpfer der Welt anerkannt.

Wie lernt man es wirklich diszipliniert zu sein?

Disziplin zu erlernen ist nicht anders, als wenn man eine beliebige andere Fähigkeit erlernt. Es wird einige Zeit und Übung erfordern, wobei man immer wieder die Schwierigkeitsstufe erhöhen sollte. Je mehr du trainierst und je mehr du dich selbst voran treibst, desto bessere Selbstdisziplin wirst du entwickeln.

Es gibt unterschiedliche Stufen beim Erlernen der Selbstdisziplin. Der erste Schritt besteht darin, sich im Klaren darüber zu werden, wie diszipliniert man gegenwärtig ist. Das erlaubt es dir einschätzen zu können, wie weit du dich vorantreiben solltest und welche Grenzen du dir setzen solltest. Natürlich werden diese Grenzen mit fortschreitendem Training immer weiter verschoben, bis es gar keine mehr für dich gibt.

Um deine Disziplin einschätzen zu können solltest du deine Gewohnheiten und deinen Lebensstil unter die Lupe nehmen. Stell dir die Frage wie streng deine Ansprüche auf deine Gesundheit, dein Gewicht, äußeres Erscheinungsbild, Gepflegtheit etc. sind. Diese Bereiche können dir zeigen wie diszipliniert du jetzt bereits bist. Zum Beispiel, wenn du dich davon abhalten kannst etwas Leckeres, aber Ungesundes zu essen, obwohl du ein großes Verlangen danach spürst, dann ist es bereits ein Anzeichen dafür, dass du eine gute Selbstdisziplin hast, auch wenn es nicht heißt, dass du dich darin nicht verbessern kannst.

Es gibt verschiedene Bereiche der Selbstdisziplin – sei es Arbeit, Diät, Übung, oder soziales Verhalten. Ein Mann sollte sich ständig in jedem dieser Bereiche üben und eine starke Selbstdisziplin wird eine große Hilfe dabei sein.

Fang mit einem erreichbaren Ziel an

Nun musst du dir darüber im Klaren werden, welche Bereiche du trainieren willst – welche Ziele du dir als Herausforderung aufstellen willst. Es empfielt sich dabei mit etwas relativ Einfachem anzufangen, denn das wird dich vorantreiben. Was man darunter versteht, wird von Mensch zu Mensch völlig unterschiedlich sein, kann aber der Verzicht auf Fast Food für eine Woche, oder Facebook für einen Tag sein.

Wähle ein Ziel, das dich fordert, aber erreichbar ist: Wenn es zu einfach ist, wird du dich nicht verbessern können, wenn es zu schwer ist, verlierst du die Motivation, bevor du es abschließen kannst. Sobald ein Ziel erreicht ist, kannst du es schwieriger gestalten, zum Beispiel zeitlich – eine Woche anstatt einem Tag wählen.

Und bitte, bitte, vergleich deine Selbstdisziplin nicht mit der Selbstdisziplin anderer Menschen. Das wird dir nicht helfen und dir möglicherweise negative Emotionen bereiten – und diese zerren an deiner Motivation.

Mach kleine Schritte

Ein großes Ziel erreicht man, indem man es in viele kleine Schritte aufspaltet. Man kann an einem Tag keine 200 Kilometer zu Fuß zurücklegen, auch wenn das theoretisch-arithmetisch möglich ist. Wenn du dir das Ziel gesetzt hast früher aufzustehen, so solltest du deinen Wecker nicht gleich 3 Stunden vorstellen. 15 Minuten am Tag sind dagegen eine gute Wahl. Dein Ziel hast du dann zwar in zwei Wochen erreicht, aber du wirst es erreicht haben, anstatt dein Vorhaben hinzuschmeissen, weil das Wasser, in das du gesprungen bist, doch zu kalt gewesen ist.

Beharrlichkeit ist der Schlüssel zum Erfolg

Das Wichtigste an der ganzen Sache ist, dass du beharrlich bleibst. Das bedeutet, dass das Gefühl nicht mehr weitermachen zu können oder wollen, für dich ein Zeichen sein sollte, gerade da an deinem Ziel weiter zu arbeiten. Zweifellos wird deine Motivation ihre Höhen und Tiefen durchmachen. Wenn du einen anstrengenden Tag hinter oder vor dir hast, oder es draußen regnet, wird es wahrscheinlich deine Motivation dämpfen.

Doch gerade da ist es wichtig für eine Sekunde inne zu halten und daran zu denken, dass das nur ein vorübergehendes Gefühl ist und wenn du jetzt alles hinschmeißt, dann waren alle deine bisherigen Anstrengungen umsonst. Wir alle haben unsere schwachen Momente, doch wir alle müssen sicherstellen, dass wir an unseren Zielen dranbleiben. Das Leben ist ein Sturm, in dem es leicht ist den Kurs zu verlieren. Doch wenn man diesen Kurs nicht wiederfindet, dann geht man unter.

Beharrlichkeit lässt uns an unseren Zielen weitermachen, selbst wenn wir es am wenigsten wollen. Resultate hingegen werden die Beharrlichkeit belohnen und uns motivieren auch weiterhin beharrlich zu bleiben.

Zu guter Letzt noch eine Sache: Von Zeit zu Zeit solltest du deine Ziele überholen. Wenn deine Selbstdisziplin steigt, kann es schnell passieren, dass deine Ziele sich ändern, dass du dir größere, oder einfach nur andere Ziele setzen willst. Es gibt überhaupt nichts Falsches daran seine Ziele zu ändern, oder von alten Zielen abzulassen. Es ist lediglich wichtig keine Ziele aufzugeben, weil du keine Lust hast an ihnen zu arbeiten, oder weil es dir scheint, dass diese unerreichbar sind. Das vergeht. Durch harte Arbeit.

 

Bild: Hernán Piñera

About admin

Hallo! Mein Name ist Vadim Manakov. Ich bin der Inhaber, Administrator und Hauptredakteur dieser Seite.

Check Also

Google: 8 Eigenschaften meisterhafter Führungskräfte

Gute Führungskräfte sind rar. Meisterhafte Führungskräfte so selten wie Diamanten. Viele würden alles dafür geben, ...

Skip to toolbar